Entscheidung: Deutsches Fotoinstitut in Düsseldorf

Düsseldorf Panorama von Michael Gaida
Düsseldorf Panorama von Michael Gaida

(mm) Die Branche traf sich in Paris zur ParisPhoto, da machte unter den Deutschen gleich am ersten Tag ein vermeintliches Gerücht die Runde: Es sei eine Entscheidung für Düsseldorf anstatt für Essen als Ort der zentralen Einrichtung für Fotografie gefallen. Nach einer ersten Presseinformation aus Nordrhein-Westfalen herrschte eine gewisse Fassungslosigkeit über diesen Beschluss der Ampelkoalition vor. DGPh Vorstandsmitglied Hanns-Peter Frentz formulierte es auf den Punkt:

DGPh-Vorstand jetzt mit Doppelspitze. Dr. Martina Mettner und Michael Biedowicz bilden den Vorsitz des geschäftsführenden Vorstands der DGPh.

Der neu gewählte Vorstand der DGPh. v.l.n.r.: Anna Gripp, Dr. Adelheid Komenda, Hanns-Peter Frentz (Schatzmeister), Rainer Schlautmann, Michael Biedowicz, Dr. Martina Mettner, Daniel Oschatz. © Juliane Herrmann
Der neu gewählte Vorstand der DGPh. v.l.n.r.: Anna Gripp, Dr. Adelheid Komenda, Hanns-Peter Frentz (Schatzmeister), Rainer Schlautmann, Michael Biedowicz, Dr. Martina Mettner, Daniel Oschatz. © Juliane Herrmann

Auf der Mitgliederversammlung der DGPh am 23. Oktober 2022 im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) wurde der geschäftsführende Vorstand der Gesellschaft neu gewählt.

Erstmalig in den 71 Jahren des Bestehens der DGPh bildet jetzt mit Dr. Martina Mettner ‒ die bereits seit 2021 im geschäftsführenden Vorstand der DGPh tätig ist ‒ und Michael Biedowicz eine Doppelspitze den Vorsitz der DGPh.  

Die DGPh trauert um Renate Gruber

Renate Gruber vor ihrer Fotobuchsammlung, Foto: Marvin Ibo Güngör, The PhotoBookMuseum 2021
Renate Gruber vor ihrer Fotobuchsammlung, Foto: Marvin Ibo Güngör, The PhotoBookMuseum 2021

Renate Gruber, Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie, ist am 30. Oktober 2022 im Alter von 86 Jahren in ihrem Haus in Köln verstorben. Damit hat die DGPh eine wirkmächtige Stimme verloren; Renate Gruber hat jahrzehntelang die DGPh geprägt und unzählige Impulse zwischen den Mitgliedern, dem Vorstand und der Kultur in der Stadt Köln angeregt und befördert. 

33. Foto-Arbeitsstipendium des Haus am Kleistpark 2022

Alina Schmuch © Badezimmerstudien, 2022
Alina Schmuch © Badezimmerstudien, 2022

Hiermit schreiben die Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg zum 33. Mal das Foto-Arbeitsstipendium des Haus am Kleistpark aus. Das Stipendium ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für die Realisierung eines fotografischen Projektsan professionell arbeitende Fotograf_innen vergeben, die in Berlin leben. Ziele des Stipendiums sind die Künstler_innenförderung, sowie die Erweiterung der zeitgenössischen Fotosammlung des Haus am Kleistpark.