Wolfgang Zurborn - o.T., Paris 1989

Dr.-Erich-Salomon-Preis 2020: geehrt wird CHRIS KILLIP

Pressemitteilung
25. September 2020

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Pressephotos zur Nutzung im Rahmen der Berichterstattung zum Dr.-Erich-Salomon-Preis frei.
Helen and her hula-hoop, Lynemouth, Northumberland /  Youth on wall, Jarrow, TynesideBever, Skinningrove, N Yorkshire, alle: © Chris Killip und Portrait Chris Killip, © Kent Rodcwicz

Mit dem renommierten Dr.-Erich-Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr den britischen Photographen Chris Killip aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine herausragende Photographenpersönlichkeit ebenso wie ein bedeutendes Werk in der Tradition der großen humanistisch dokumentarischen Photographie. 50 Jahre lang setzte er sich als erstklassiger Photograph, als Kurator und Kritiker sowie von 1991 bis 2017 im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Harvard University Cambridge Massachusetts, USA, nachhaltig für die Emanzipation und die Vermittlung der Photographie ein. Seine Publikationen, entstanden zwischen 1980 und 2020, gehören zu den beeindruckendsten der Photographie-Literatur. Ohne Killip wäre ein großes Stück britischer Kultur- und Mentalitätsgeschichte unentdeckt geblieben. Seine Photographien und Bildreihen sind kostbare Berichte und Sinnbilder, die den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel von Großbritannien beleuchten. Sie reihen sich in der Geschichte der Photographie neben jene der großen, unverzichtbaren Meister ein und erweisen sich für viele weitere Photograph*innen und Künstler*innengenerationen als inspirierende Vorbilder.

Chris Killip, 1946 in Douglas auf der Isle of Man geboren, nahm 1969 seinen Weg in die Tätigkeit als freiberuflicher Photograph auf. Seine frühesten Bilder haben seine Heimat, die Isle of Man, zum Thema. Sie dokumentieren bereits in aller Dichte die photographische Stilsicherheit Killips und seine respektvolle Neugier, seine Feinfühligkeit und seine Aufmerksamkeit, die er den Menschen in ihrem Alltag entgegenbringt und umgekehrt die selbstverständliche Akzeptanz der Porträtierten gegenüber dem Photographen, der mit ihnen direkt oder indirekt in Dialog tritt. Dabei ist Chris Killip die Darstellung des gesamten Lebensraums wichtig: das komplette Gefüge aus Landschaft, Ortschaften, Klima, letztlich den grundsätzlichen und vitalen Rahmenbedingungen, die die Existenz der Menschen betreffen. Diese Bildsprache applizierte Killip auch auf zukünftige Bildzyklen.

8. DGPh-Bildungspreis an das Jugend-Photoprojekt VISTO BUENO von Anja Jensen

Pressemitteilung
22. September 2020

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Pressephotos zur Nutzung im Rahmen der Berichterstattung zum 8. DGPh-Bildungspreis frei.
En Casa / Dalia Ruiz Peralta / Niña, alle: © Anja Jensen

 

8. DGPh-Bildungspreises: Die Preisträgerin steht fest! Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt den Preis 2020 an das Jugend-Photoprojekt VISTO BUENO von Anja Jensen

VISTO BUENO, 1 Stadt, 4 Wochen, 200 Perspektiven auf CDMX /Ciudad de Mexico“ von Anja Jensen wird mit dem DGPh-Bildungspreis 2020 ausgezeichnet.

200 Jugendliche aus allen sozialen Schichten und verschiedenen Stadtteilen der 20 Millionen Metropole Mexico City nahmen im Sommer 2016 an dem Projekt der Hamburger Photographin Anja Jensen teil. Die mexikanischen Jugendlichen im Alter von 11-18 Jahren haben sich mit der Kamera auf die Suche nach dem gemacht, was sie in Mexiko-Stadt berührt und bewegt. In ihren Ferien, vier Wochen lang, täglich rund um die Uhr photographierten sie das Leben in ihrer Stadt. Ziel der photographischen Initiative war es, die Lebenswelt mit all ihren verschiedenen Erlebnissen, Erkenntnissen und Emotionen in einem Phototagebuch festzuhalten.

Bemerkenswert ist die völlig unterschiedliche Herkunft der Teilnehmer, die das gesamte Spektrum der mexikanischen Gesellschaft abbilden. Während die einen oft nur sporadisch zur Schule gehen und mit 15 Jahren bereits eigene Kinder zu versorgen haben, werden die anderen von den Sicherheitsleuten der Eltern zur Schule gefahren und abgeholt. Diese Vielfalt hat auch die Ergebnisse des Projektes eindrucksvoll geprägt Jugendliche aus Tépito, dem wohl berüchtigten Viertel der Stadt, haben Ihr Leben im Zentrum des größten Schwarzmarkts Latein-Amerikas genauso in den photographischen Fokus genommen wie Schüler des Colegio Madrid ihren Alltag in einer der elitärsten Traditionsschulen Mexikos.

Begleitet wurde das Projekt von 21 Workshops, in ihnen wurden den jungen Photographen Grundkenntnisse bildnerischer Gestaltung vermittelt. Sie bildeten auch das Forum sich untereinander auszutauschen, die Arbeiten in der Gruppe vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

WHITEWALL als Partner der DGPh beim renommierten KULTURPREIS

PRESSEMITTEILUNG
25. August 2020

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Pressephoto zur Nutzung im Rahmen der Berichterstattung.  (Foto v.l.n.r.: Thomas Alscheid, Alexander Nieswandt, Ditmar Schädel, Simone Klein. © Sebastian Drüen)

Wir sind sehr glücklich, Ihnen WhiteWall als künftigen Förderer und Partner für den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vorzustellen. Das preisgekrönte Photolabor für Reproduktionstechniken mit Sitz in Frechen bei Köln unterstützt uns künftig bei der Verleihung unserer renommierten Auszeichnung, deren Vergabe immer ein Highlight im photographischen Kalender markiert! Mit unserem wichtigsten Preis – der 2020 zum 62. Mal verliehen wird! – ehren wir eine Persönlichkeit aufgrund ihrer herausragenden Leistungen für die Photographie – sei es auf künstlerischem, humanitärem, karitativem, sozialem, technischem, erzieherischem oder wissenschaftlichem Gebiet. Der jährlich vergebene Preis besteht aus einer Urkunde und einem von Ewald Mataré eigens gestalteten Objekt: einer in Gold gefassten optischen Linse.

Unter den Preisträgern befinden sich international bekannte Wissenschaftler, Erfinder, Schriftsteller, Verleger, Redakteure, Dozenten, Art Direktoren und vor allem bedeutende Photograph*innen aus dem In- und Ausland : Der Photographie-Historiker und Sammler Prof. Helmut Gernsheim (dem ersten Preisträger 1959), Künstler*innen wie Man Ray (1966), Henri Cartier-Bresson (1967), Bernd und Hilla Becher (1985) oder Wolfgang Tillmans (2009), den Erfinder des Polaroid-Verfahrens Dr. Edwin Land (1967) oder der Digitalphotographie Steven J. Sasson (2008), bis hin zu den Initiatoren des wichtigsten Photographie-Festivals Rencontres de la Photographie in Arles (2013), um nur einige zu nennen.

„Der Kulturpreis der DGPh ist einer der bedeutendsten und ältesten Photographie-Preise Deutschlands, ehrt er doch eine Persönlichkeit, die sich in besonderem Maße um die Belange der Photographie verdient gemacht hat. Mit WhiteWall haben wir einen engagierten und prominenten Partner und Förderer, mit dem wir mit großer Freude zusammenarbeiten werden“, kommentiert Ditmar Schädel, Vorsitzender der DGPh.

„Wir sind stolz, Partner der Deutschen Gesellschaft für Photographie zu sein. Wir freuen uns, wenn wir Menschen begegnen, die Fotografie so sehr lieben wie wir – so wie die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Photographie“, sagt Alexander Nieswandt, Gründer und Geschäftsführer von WhiteWall und selbst DGPh-Mitglied, und Thomas Alscheid, Geschäftsführer von WhiteWall, fügt hinzu: „Es erfüllt uns mit großer Freude, als Partner des Kulturpreises die Bedeutung von herausragender Fotografie zu fördern. Die Deutsche Gesellschaft für Photographie ist eine der wichtigsten Institutionen innerhalb unserer Branche. Wir bei WhiteWall freuen uns außerordentlich auf die Zusammenarbeit“.

DIE FOTOGRAFIE UND DER KUNSTMARKT - RAW Gesprächsreihe

Pressemitteilung
RAW Symposium goes online

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Auch das Symposium der RAW-Phototriennale geht online: Gemeinsam haben die RAW-Phototriennale und die Deutsche Gesellschaft für Photographie die digitale Variante des Symposiums umgesetzt.

In einer achteiligen Gesprächsreihe interviewt Ditmar Schädel (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie) hochkarätige Fachleute zu Fragen der Photographie auf dem Kunstmarkt. Zu sehen sind diese Interviews zwischen dem 1. und 12. Juli 2020 unter www.raw-frei-haus.com.

Die Gesprächsreihe ist eine Gemeinschaftsproduktion des RAW Projektbüros und der DGPh und wurde großzügig von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst gefördert. Die technische Realisation lag in den Händen von Matthias Sabelhaus.

Acht Interviews, acht Positionen, acht Perspektiven. Die Interviews beleuchten zentrale Fragen der aktuellen Marktsituation im Bereich der Photographie. Wie sind die aktuellen Anforderungen an die Produktion und die Vermarktung von Photokunst? Wie hat sich der Markt in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Welche Wege können junge Photograph*innen nutzen, um direkt zu Beginn ihrer Karriere Strategien zur Platzierung ihrer Arbeiten im Markt zu entwickeln?

Bundesinstitut für Fotografie

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Pressemitteilung 8. Juni 2020
Bundesinstitut für Fotografie - Bitte keinen Standortstreit.  Plädoyer für eine breite inhaltliche Debatte

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) verfolgt die Planungen für das Bundesinstitut für Fotografie sehr aufmerksam und engagiert. Als zentrale, alle Sparten der Photographie übergreifende Institution, die sich den kulturellen Belangen des Mediums verschrieben hat, halten auch wir die Realisierung eines Bundesinstituts für Fotografie für eine dringend erforderliche Maßnahme.

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