Wolfgang Zurborn - o.T., Köln 1991

Der siebte DGPh-Bildungspreis ist ausgewählt!

Der siebte DGPh-Bildungspreis ist ausgewählt!
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt den Preis 2019 an das interdisziplinäre Projekt „Momentography of a failure“ von Nafiseh Fathollahzadeh

Die Preisverleihung findet am Samstag, den 16. November 2019 um 19:00 Uhr im f³ – freiraum für fotografie in Berlin statt.

Die Jury hat entschieden, das kollaborative Photographie- und Stadtforschungsprojekt von Nafiseh Fathollahzadeh mit dem DGPh-Bildungspreis 2019 auszuzeichnen. Das noch junge Projekt, gegründet wurde es 2017, ist als interaktive Plattform zu verstehen, auf der ein interdisziplinärer Austausch über Urbanisierung stattfindet. Bei der Recherche, Analyse und Dokumentation ausgesuchter Stadtteile wird das Medium der Photographie auf verschiedenen Ebenen genutzt und zum vermittelnden Ausdrucksträger.  

Seit 2018 werden zum Thema „Momentography of a failure“ Workshops in verschiedenen Städten organisiert. In ausgewählten Stadtvierteln geht es um den urbanen Kontext, der ganzheitlich mit einem Expertenteam aus Städteforschern, Geographen, Aktivisten, Photographen und Anwohnern erschlossen werden soll. Es ist eine dichte Zusammenarbeit, die eine andere Perspektive auf unsere Umgebung ermöglichen möchte. Hierbei wird ebenfalls mit gefundenem

Amélie Schneider, Bildchefin der ZEIT komplettiert die Jury des Otto-Steinert-Preises 2019 der DGPh. Mitte September ist Abgabeschluss für den Otto-Steinert-Preis.

Amélie Schneider, Bildchefin der ZEIT komplettiert die Jury des Otto-Steinert-Preises 2019 der DGPh.

Noch bis zum 15. September kann sich der professionelle Nachwuchs für den Otto-Steinert-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) bewerben.

Die Sektion Bild der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) schreibt zum 19. Mal den Otto-Steinert-Preis für den professionellen Nachwuchs in der Photographie aus. Es handelt sich dabei um ein Arbeitsstipendium, das mit 5.000 Euro dotiert ist. Die DGPh freut sich ganz besonders, dass Olympus den Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ab 2019 mit der Summe von 5.000 Euro unterstützt.

Stephanie Sinclair mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis 2019 der DGPh ausgezeichnet

Stephanie Sinclair mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis 2019 der DGPh ausgezeichnet

„Ich liebe Dich!“, gestand Lars Boering gleich zu Beginn seiner Laudatio. „Und Grund dafür ist, wer Du bist und was Du tust.“ Der Chef der World Press Photo Foundation ist ein langjähriger Kenner der Arbeit von Stephanie Sinclair, die im Rahmen der Photoszene am vergangenen Samstag im MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln mit dem diesjährigen Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh ausgezeichnet wurde.

In seiner Lobrede betonte Lars Boering das couragierte Engagement der US-amerikanischen

Robert Frank, Dr.-Erich-Salomon-Preisträger 1985, ist verstorben

Mit Robert Frank ist einer der einflussreichsten Photographen des 20. Jahrhunderts gestorben. Die unverstellten und persönlichen Eindrücke seines Umfelds haben die Dokumentarphotographie in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts entscheidend geprägt und das Verhältnis zur urbanen Lebenswelt und deren photographische Fixierung nachhaltig verändert. Robert Frank starb am 9. September in Inverness, USA im Alter von 94 Jahren.

Der 1924 in Basel als Sohn eines deutschen Vaters und einer Schweizer Mutter geborene Frank machte zunächst eine Ausbildung bei den Züricher Photographen Hermann Segesser und Michael Wolgensinger. 1947 wanderte er im Alter von 23 Jahren nach New York aus, um der Enge seiner Schweizer Heimat zu entfliehen. Hier wurde er von dem legendären Artdirektor des Magazins Harper’s Bazaar, Alexei Brodowitsch entdeckt und gefördert. Es folgten Aufträge für LIFE und Vouge, die ihn nach Süd-Amerika und Europa führten. Dort verfestigte sich sein neuer subjektiver Stil. Seine Kontakte, unter anderem mit Walker Evans, ermöglichten ihm ab 1953 die Mitarbeit am Projekt „Family of Man“ von Edward Steichen. In der 1955 im MoMa eröffneten Ausstellung ist Frank mit sieben Arbeiten prominent vertreten.

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