DGPh ehrt Susan Meiselas mit dem Dr. Erich Salomon-Preis 2022

Tentful of Marks_Tunbridge_ Vermont_1974 © Susan Meiselas/Magnum Photos/Agentur Focus
Tentful of Marks_Tunbridge_ Vermont_1974 © Susan Meiselas/Magnum Photos/Agentur Focus

Mit dem renommierten Dr. Erich Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr die Dokumentarfotografin Susan Meiselas aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine mutige, engagierte und vielfach ausgezeichnete Fotografin für ihre herausragende Arbeit aus rund 50 Jahren.

Die Fotografie und ihre Institutionen: Netzwerke, Sammlungen, Archive, Museen

Foto credit: Bart van Kersavond, The wrinkles of the city, Berlin April 2013; artwork by JR
Foto credit: Bart van Kersavond, The wrinkles of the city, Berlin April 2013; artwork by JR
Tagung im Rahmen des Forschungsprojektes „Formen und Formate der fotografischen Institutionalisierung"

Die Institutionalisierung bezeichnet einen Prozess, in dessen Verlauf Handlungen sowie die Handelnden selbst in ihrem Verhalten typisiert, normiert und damit auf längere Zeit festgeschrieben werden. Gleichzeitig werden die (nicht-menschlichen) Objekte in ihrer Erscheinung, Rezeption und Deutung durch diesen Prozess mitgeprägt.

Ausschreibung: Thinking Photography. DGPh-Forschungspreis

Thinking Photography. Writing Photography
Thinking Photography. Writing Photography
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und die Deutsche Börse Photography Foundation vergeben gemeinsam einen Forschungspreis, der wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiet der Fototheorie und -geschichte auszeichnet. Mit diesem Preis werden geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Ansätze bedacht, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Fotografieforschung leisten. Er wird alle zwei Jahre vergeben und kann neben Qualifikationsarbeiten (Master, Diplomarbeiten oder Dissertationen) auch für andere eigenständige Publikationen verliehen werden, mit denen eine Erweiterung der Forschungsperspektiven auf das Medium Fotografie verknüpft ist. Thematische Einschränkungen oder Vorgaben zu Methoden und Ansätzen bestehen nicht, das besondere Interesse aber gilt Arbeiten, die sich damit befassen, disziplinäre oder methodische Grenzen zu verschieben.