Fotobücher und Bücher über Fotografie. Neuerscheinungen und Fotobuch-Klassiker. Jeden Monat neu stellen wir Ihnen hier unsere Empfehlungen vor.
Zerstörung, Plage, Hungersnot, das sind Begriffe, die man zunächst mit schwärmenden Heuschrecken assoziiert, die auf ihrem Zug alles fressen was sich fressen lässt. Nicht so in Uganda, wo man sich die Wanderung einer bestimmten Heuschreckenart zu Nutze macht.
Mari Otberg
„Berge sind von jeher Faszination in der Kunst und der Literatur. Berge sind Sehnsuchtsorte und üben eine spirituelle Magie aus. Sie sind Symbol für Mut, Standhaftigkeit und das unermüdliche Streben nach oben“ stellt die Herausgeberin des Katalogbuchs „Ain’t No Mountain High Enough“, die in Stuttgart geborene und heute in Wien tätige Künstlerin Mari Otberg, in ihrer Einführung fest.
Kathrin Baumstark, Andreas Hoffmann, Ulrich Pohlmann
Die mit Industrie verbundenen Facetten des Lebens bringen seit dem 19. Jahrhundert immer wieder neue Bildmotive hervor: idyllische Fabrikansichten der 1850er Jahre, sozialkritische Tendenzen ab 1900, Photographie der Nachkriegszeit und Bildreportagen der 1960er/70er-Jahre bis hin zur kritischen Sicht der Gegenwart in Zeiten des Klimawandels.
»La Ville Lumière« ist Teil einer Serie von Arbeiten, an denen Oliver Sieber und Katja Stuke seit 2005 arbeiten. In Paris, Japan, China oder in einigen Europäischen Städten kartieren und betrachten die Künstler auf ihren Spaziergängen sensible Stadtgebiete, die tiefgreifenden urbanen und sozialen Veränderungen unterliegen: Bau eines olympischen Dorfes, Fabrikschließungen, Gentrifizierung...
Mit dem großformatigen Bildband „Japan um 1900 – Ein Porträt in Farbe“ setzt der Taschen-Verlag, Köln, rechtzeitig zu den olympischen Spielen die Reihe fort, mit der im Laufe der Jahre bereits Deutschland, Frankreich und Italien um 1900 vorgestellt wurden.
Yana Wernicke, Jonas Feige
Georg August Zenker, 1855 in Leipzig geboren, war ein Deutscher Botaniker, Gärtner und Zoologe. 1889 wurde er Leiter der wissenschaftlichen Forschungsstation Jaunde in der deutschen Kolonie Kamerun.
Mit dem Band „Frank Sinatra Has a Cold“ ist dem Taschen-Verlag, Köln, eine wunderbare Zusammenstellung von Texten und Photographien aus dem Leben eines der größten und wichtigsten Entertainer der 1950er/1960er Jahre gelungen: Francis Albert (Frank) Sinatra (1915 – 1998), auch „The Voice“ genannt.
Die Menschen, die Straßen, die Feiertage oder der Alltag - ob Willy Ronis (1910 - 2009) nun das alte Paris photographiert oder die neuen Städte der DDR, immer konzentriert sich sein Blick auf diese Motive. Als er 1967 vom Verein «Échanges franco-allemands» den Auftrag für eine Bildreportage erhielt, welche die Anerkennung der DDR durch Frankreich fördern sollte, richtete er seine Kamera „zuerst auf das Leben“.
Der im Taschen-Verlag, Köln, erschienene Bildband „Marilyn & Me“ erzählt in insgesamt acht Kapiteln die Geschichte eines Idols und eines damals 25jährigen Photographen, der sich ihr bei ihrem ersten Treffen als „der große böse Wolf“ vorstellte. Marilyn Monroe sprach Lawrence Schiller daher fortan mit Mr. Wolf an, wie im ersten Kapitel unter der Überschrift „Der große böse Wolf“ berichtet wird.







