Fotobücher und Bücher über Fotografie. Neuerscheinungen und Fotobuch-Klassiker. Jeden Monat neu stellen wir Ihnen hier unsere Empfehlungen vor.
Der Photograph Timm Rautert (DGPh) ist fast zu einem Synonym geworden für ein halbes Jahrhundert Photographie in Deutschland. Das Buch zeigt die vielfältigen Photographischen Werkgruppen von seinem Studium bei Otto Steinert (Ende der 1960er Jahre), der »Bildanalytischen Photographie« Mitte der 1970er Jahre, die freiberuflichen Tätigkeit in den 1980er Jahren, seit Anfang der 1990er Jahre die Langzeitdokumentation der Veränderung der Arbeitswelt als Folge der industriellen Automatisierung.
Das Buch gibt das bis heute bestehende Entsetzen des Betrachters wieder, das sich den Alliiertentruppen bot als Sie im Frühjahr 1945 die deutschen Grenzen überschritten. Lee Millers Photographien sind bis heute von besonderer Ausdruckskraft, da sie ein spontanes Empfinden wiedergeben und die „Photographie ist eine Bildsprache, die einzige Sprache, die überall in der Welt verstanden werden kann.“ (A. Feininger).
David Franklin
Das Buch zeigt die entgegengesetzte Perspektive zu dem Buch von Lee Miller in dem Zeitraum 1939-1945 mit einer anderen Art des Photographierens. Denn in der Reichswehr gab es sogenannte „Propagandakompanien,“ das waren professionelle Photographen wie die bekannten Beispiele Hilmar Pabel, Hanns Hubmann und Toni Schneiders zeigen und das Heer der engagierten Amateurphotographen, deren Einsatz sich bereits im ersten Weltkrieg bewährt hatte.
Birgitta Thaysen greift mit ihren schwarz-weißen Porträtaufnahmen ein antikes Märchen auf, das wir alle kennen. Amor und Psyche steht stellvertretend für die Sehnsucht nach Liebe und die Verwirrung der Seele und ist vielfältig in der bildenden Kunst interpretiert worden.
Volker Hinz (1947-2019) war immer ein Erlebnis. Kaum eine Ausstellung wo er nicht zugegen war und auf dieses eine Bild hoffte. Egal, ob in Hamburg, Berlin, Paris, New York. Volker Hinz war schon da. Immer auch eine Geschichte auf den Lippen, nie langweilig.
Die Künstlerin Kris Heide lebte 2014/2015 in Malawi, einem wenig bekannten Binnenstaat im Südosten Afrikas um den wasserreichen, 570 Kilometer langen und bis zu 80 Kilometer breiten Malawisee, der fast ein Drittel der Landesfläche einnimmt und von einer Ebene mit magischen Baobab-Bäumen umgeben ist.
Der Bildband „About Us – Young Photography in China“ präsentiert eine Auswahl von rund 220 schwarzweißen und farbigen, ab den 1990er Jahren bis heute entstandenen Arbeiten von 40 jungen chinesischen Künstlerinnen und Künstlern. Diese stammen aus der Sammlung der in München angesiedelten Alexander Tutsek-Stiftung, deren Ziel die Förderung der bildenden und darstellenden Künste ist.
Werner Düttmann (1921 – 1983) prägte als Architekt und Stadtplaner das West-Berlin der Nachkriegsjahre wie kein anderer. Er gestaltete die städtebauliche Identität der Halbstadt und entwickelte eine eigenständige Architektursprache.