1999 – Das Symposium "Fotografie im Zentrum – Centrum für Photographie" in Berlin

Am 29. und 30. Oktober 1999 veranstalteten die DGPh und die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) im Audimax der Humboldt-Universität in Berlin das viel beachtete Symposium „Fotografie im Zentrum – Centrum für Photographie“. Dem vorausgegangen war, dass der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Wolf-Dieter Dube, im Frühjahr 1999 einen aus internationalen Museumsvertreter*innen bestehenden Expert*innenrat eingesetzt hatte, der für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) die Möglichkeit der Neugründung eines Zentrums für Fotografie in Berlin prüfen sollte.

2002 – Quo Vadis? Photographie in Medizin und Wissenschaft

Die Tagungen der Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie hatten 1996–2011 den Titel „Quo Vadis? Photographie in Medizin und Wissenschaft“. Von den Tagungen bis 2001 liegen Tagungsbände vor.

Die Sektion Medizinische Photographie wurde 1957 gegründet und der damalige Stellvertreter und spätere Sektionsvorsitzender Dr. Heinz Orbach richtete bis 1983 viele Tagungen aus, z.B. 1960 in Düsseldorf den 1. Internationalen Kongress für medizinische Photographien und Kinematographie mit 800 Teilnehmern aus 29 Ländern.

2005 – Dr. Erich Salomon-Preis an Horst Faas

Auch Menschen, die sich eingehender mit dem Medium Photographie befassen, ist der Name Horst Faas nicht immer geläufig. Dabei war der 1933 in Berlin geborene Faas eine der wichtigsten Persönlichkeiten des modernen Photojournalismus. Dass sein Bekanntheitsgrad hierzulande nicht besonders hoch ist, liegt vor allem daran, dass Faas für die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) gearbeitet hat. Zu dieser Zeit war es üblich, unter den Bildern als Autor*in nur die Agentur zu nennen. Die Namen der Photograph*innen blieben meist im Dunkeln.

2006 – DGPh und photokina

Die Weltmesse Photographie, die „photokina“ war von 1950 bis 2016 ein Mekka für Photographieinteressierte. Neben Präsentationen der Photoindustrie für ein Fachpublikum aber auch für die interessierte Öffentlichkeit hat L. Fritz Gruber schon früh auf die Bedeutung des Bildes und die künstlerische Relevanz der Photographie hingewiesen und bis 1980 die sog. Bilderschauen auf der photokina organisiert.

2006 – DGPh Jahrbücher #frame

Durch die Initiative von Dr. Susanne Lange, der Vorsitzenden der DGPh, findet 2006 ein ambitioniertes Periodikum seine Erstveröffentlichung. Es handelt sich um das Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Photographie, das unter dem Namen frame im renommierten Göttinger Fotobuchverlag von Gerhard Steidl erscheint. Bewusst referiert die optische Erscheinung auf die von Willy Fleckhaus gestaltete Schriftenreihe der DGPh. Auf über 200 Seiten versammelt der Bildtextband unter der Rubrik „Kritik und Würdigungen“ zahlreiche Beiträge.

2007 – Verleihung des Herbert-Schober-Preises/DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie an Edgar Lissel

„Quo vadis – Photographie in Medizin und Wissenschaft?“ war der Titel der DGPh-Tagung im Oktober 2007 in Wuppertal, die den Rahmen zur Verleihung des Preises der Sektion für Medizin- und Wissenschaftsphotographie bildete (siehe auch 2002). Dieser trug bis ins Jahr 2017 den Namen Herbert-Schober-Preis und war nach dem einstigen Gründer der Sektion benannt. Prof. Herbert Schober (1905–75) war von 1957 bis 1964 auch ihr erster Vorsitzender. Dieser Preis der DGPh gilt als die älteste deutsche Auszeichnung ihrer Art.

2011 – Die DGPh in Filmbeiträgen

Aus der langen Geschichte der DGPh liegen eine Reihe von beeindruckenden Photographien ihrer Akteur*innen und von Veranstaltungen vor. Diese wurden zum Teil von namhaften Photograph*innen gemacht oder zeigen herausragende Augenblicke aus dem Vereinsleben. Aufnahmen von Chargesheimer, Liselotte Strelow und später von vielen anderen sind in das visuelle Gedächtnis der DGPh eingegangen.

2012 – Tagung „Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?“

Am 29. und 30. Juni 2012 fand im Schloss Wolfsburg die interdisziplinäre Tagung „Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?“ statt. Veranstalter waren die Sektion Kunst, Markt und Recht in Kooperation mit den Sektionen Bild, Geschichte und Archive sowie dem Institut Heidersberger (Wolfsburg) und dem Netzwerk Fotoarchive e.V. (Köln). Fachleute und Nachwuchsakademiker*innen aus Deutschland und Europa sollten Herangehensweisen und neue Lösungsansätze für den zukünftigen Umgang mit photographischen Nachlässen und Sammlungen vorstellen und erörtern.

2013 - Preis für Photographische Bildung

Es ist fast verwunderlich, dass der DGPh-Bildungspreis erst seit 2013 vergeben wird, denn das Spektrum der photographischen Bildung aufzuzeigen ist, neben der Vermittlung und Kommunikation, eines der Hauptziele der Sektion Bildung. Impulsgeber war der damalige Vorstand der Sektion. Die Bandbreite der prämierten Projekte ist bemerkenswert. Blickt man heute auf die Preisträger, ist es erfreulich, wie viele von ihnen weiter aktiv sind und ihre Arbeit mit dem Medium der Photographie kontinuierlich fortgeführt haben.