Vorstand der Sektion Bildung neu gewählt

Fotos: Frank Schumacher, © privat | Katharina Klapdor Ben Salem, © Nadine Schwickart | Felix Dobbert, © Anna-Lena Habermehl
Fotos: Frank Schumacher, © privat | Katharina Klapdor Ben Salem, © Nadine Schwickart | Felix Dobbert, © Anna-Lena Habermehl
Im Februar neu gewählt wurde der Vorstand der Sektion Bildung. Frank Schumacher wurde als Vorsitzender bestätigt. Katharina Klapdor Ben Salem und Felix Dobbert lösen als gleichberechtige Stellvertretende Berti Kamps − die für die Wahlperiode 2024-2026 nicht mehr zur Verfügung stand − und Erol Gurian ab. Der Vorstand dankt den Mitgliedern des bisherigen Sektionsvorstands für die Arbeit in den vergangenen zwei Jahren und gratuliert den neu gewählten Mitgliedern des Sektionsvorstands. Erol Gurian, bisheriger stellvertretender Vorsitzender, wird die Arbeit des Sektionsvorstands auch weiterhin begleiten und seine Expertise einbringen.

Vorstand der Sektion Bild neu gewählt

Porträts: Alexander Hagmann, © Silviu Guiman | Heide Häusler, © Kerstin Fischer | Helena Melikov, © Patricia Haas
Porträts: Alexander Hagmann, © Silviu Guiman | Heide Häusler, © Kerstin Fischer | Helena Melikov, © Patricia Haas
Alexander Hagmann, Heide Häusler und Helena Melikov sind im Februar zum neuen Vorstand der Sektion Bild gewählt worden. Sie lösen damit die bisherigen Sektionsvorstände, Manfred Linke, Peter Bitzer und Teona Gogichaishvili ab, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt haben. Der Vorstand der DGPh dankt dem bisherigen Sektionsvorstand für sein Engagement und gratuliert gleichzeitig dem frisch gewählten Team. Alexander Hagmann kandidierte als Vorsitzender, Heide Häusler und Helena Melikov als gleichberechtigte Stellvertretende.

Helga Paris. 21.5.1938 (Goleniów) – 5.2.2024 (Berlin)

Helga Paris Selbst im Spiegel, 1971
Helga Paris Selbst im Spiegel, 1971
Alles auf den Bildern dieser Fotografin ist belebt, atmet, fühlt: Menschen, Tiere, Häuser, Straßenzüge, Landschaften, Dinge. Man ist verführt zu sagen: Alles, was sie ansah, fühlte sich geliebt - wenn das nicht ein wenig übergriffig klingen, den Verdacht von Sentimentalität erwecken könnte. Denn beides war diese Fotografin wahrhaft nie. Aber sie schien über die Gabe zu verfügen, das, was sie ansah, in Zärtlichkeit zu hüllen, ihm Gutes zuzudenken. „Wiegenehrlichkeit“ nannte ihre Lebensfreundin, die Poetin Elke Erb, dies. Helga Paris interessierte sich nicht für das schon Schöngemachte, das auf den Schein setzende. In den 1980er-Jahren hatte sie in Moskau die Stars des internationalen Kinos fotografiert: Robert De Niro, Hanna Schygulla, Anouk Aimée, nah und zugewandt. Für Paris waren diese Bilder schlicht Brotjobs. Sie hatten rein gar nichts zu tun mit dem, wovon sie erzählen wollte und musste.

100 Jahre Deutsche Fotothek

Walter Möbius: Benutzerin bei der Ausleihe von Lichtbildreihen in der Sächsischen Landesbildstelle, um 1937 © Deutsche Fotothek/Walter Möbius
Walter Möbius: Benutzerin bei der Ausleihe von Lichtbildreihen in der Sächsischen Landesbildstelle, um 1937 © Deutsche Fotothek/Walter Möbius

2024 feiert die Deutsche Fotothek an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden ihr 100jähriges Bestehen. Ihre Entwicklung reicht von der 1924 gegründeten Sächsischen Landesbildstelle über das universal ausgerichtete Zentrale Institut für Bilddokumente der Wissenschaft, Forschung und Lehre bis ­hin zur heutigen Deutschen Fotothek als digitale Informationsanbieterin und als eines der bedeutendsten Bildarchive in Europa.