Kommissarischer Vorstand der DGPh Sektion Fotoindustrie und -handel v.l.n.r.: Martin Wagner (Ringfoto), Peter Hytrek (Dinax), Guido Krebs (Canon)
Kommissarischer Vorstand der DGPh Sektion Fotoindustrie und -handel v.l.n.r.: Martin Wagner (Ringfoto), Peter Hytrek (Dinax), Guido Krebs (Canon)

Der Beschluss der Mitgliederversammlung vom 13. Oktober 2024 ist nun umgesetzt: Am 15. Januar 2026 trat die Sektion „Fotoindustrie und -handel“ in einer konstituierenden Online-Sitzung offiziell ins Leben – nach rund anderthalb Jahren intensiver Vorbereitung.

Die neue Sektion knüpft an die historisch gewachsene Nähe der DGPh zur Fotoindustrie an und schafft zugleich eine zeitgemäße Plattform für Austausch und Vernetzung. Ziel ist es, Fotounternehmer und Fotohändler innerhalb der DGPh stärker einzubinden und die Verbindung zwischen Industrie, Handel und Fotoszene neu zu beleben. Fotokultur, Marktgeschehen und Branchenpraxis sollen dabei wieder enger zusammengedacht werden.

Konstituierende Sitzung mit klarem Auftrag

Eröffnet wurde die Sitzung von Thomas Gerwers, Initiator der Sektionsgründung, im Namen des DGPh-Vorstands. Er skizzierte die Zielsetzung der neuen Sektion und ihren Stellenwert innerhalb der Gesellschaft. Zum kommissarischen Vorsitzenden wählten die Mitglieder einstimmig Martin Wagner (Ringfoto). Wagner bringt langjährige DGPh-Erfahrung mit, unter anderem als ehemaliges Vorstandsmitglied der Sektion Wissenschaft, Medizin & Technik. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Peter Hytrek (DINAX), früheres Mitglied des geschäftsführenden DGPh-Vorstands, sowie Guido Krebs (Canon) gewählt.

Roadmap für 2026 und darüber hinaus

Im Mittelpunkt der sofort startenden Sektionsarbeit steht der Ausbau der Mitgliederbasis durch die Berufung weiterer Mitglieder aus Fotoindustrie und -handel. Geplant sind regelmäßige Online-Meetings zum Networking, ergänzt durch perspektivische regionale Treffen. Hinzu kommen thematische Online-Talks, ein strukturierter Austausch zu Marktzahlen und -entwicklungen sowie die Diskussion der Fotokultur als Fundament des Fotomarktes.

Darüber hinaus versteht sich die Sektion als Brücke zwischen Industrie und Anwendern. Auch übergeordnete Fragestellungen sollen aufgegriffen werden – von der gesellschaftlichen Relevanz der Fotografie über politische Interessenvertretung bis hin zu den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Branche und Bildpraxis.

DGPh-Vorsitzender Rüdiger Glatz bringt es auf den Punkt:
„Mit der Gründung der Sektion ,Fotoindustrie und -handel‘ setzt die DGPh ein sichtbares Zeichen für die Stärkung der Fotokultur und die Bündelung von Kräften innerhalb der Branche.“

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