Palast der Republik, Berlin (Ost), 1970er Jahre, bpk-Fotoarchiv Bestand Gerhard Kiesling
Palast der Republik, Berlin (Ost), 1970er Jahre, bpk-Fotoarchiv Bestand Gerhard Kiesling

Mit der Veröffentlichung zentraler Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“ liegt erstmals ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR vor. Die von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) initiierte und von der Kulturstiftung der Länder geförderte Studie zeigt Umfang, Zustand und Perspektiven fotografischer Bestände aus der DDR und schafft damit eine zentrale Grundlage für zukünftige Forschung, Archivierung und Vermittlung.

Fotografie spielte in der DDR eine zentrale Rolle als künstlerisches, dokumentarisches und staatlich gelenktes Medium. Zwischen offizieller Auftragsarbeit und individueller Bildpraxis entstand ein vielschichtiges visuelles Archiv, das gesellschaftliche Entwicklungen ebenso widerspiegelt wie ästhetische Positionen. Die systematische Erfassung dieses Erbes ist bislang jedoch nur punktuell erfolgt.

Auf der Website der DGPh werden nun unter Netzwerk DDR Foto | Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V. zentrale Ergebnisse der Studie öffentlich zugänglich gemacht. Geboten wird ein Überblick über die Bestände in Institutionen und Archiven und über deren Erschließungsstand informiert.

Die Plattform versteht sich als Ausgangspunkt für weiterführende Forschungen und als Grundlage für eine Sichtbarmachung nachhaltige Sicherung des fotografischen Erbes der DDR. (Auszug Pressemitteilung vom 18.02.2026)