Rainer Schlautmann
Rainer Schlautmann

Am Sonntag, 5. Juli um 13 Uhr startet das Begleitprogramm " Unter freiem Himmel – Kunst im öffentlichem Raum" mit Dr. Christine Vogt (DGph), Direktorin der Ludwiggalerie, im Gespräch mit Rainer Schlautmann (DGPh) und Lena Elster.

Die Ausstellung "Von Adamas bis Zauberlehrling Kunst in Oberhausen"  widmet sich einer eindrucksvollen Bildserie, die im Rahmen des Projekts KunstTour entstanden ist und eine neue Sicht auf die Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Oberhausen eröffnet. Die KunstTour zeigt via Website (www.kunsttour-oberhausen.de) 94 Kunstwerke im öffentlichen Raum in Oberhausen, die nun allen digital und barrierefrei zugänglich gemacht werden. Die KunstTour Oberhausen präsentiert zu jedem Kunstwerk, in Szene gesetzt durch den Fotografen Rainer Schlautmann und mit Informationen versehen durch Lena Juliane Elster, spannende Hintergrundinformationen zu Künstlerinnen und Künstlern, Entstehung und Bedeutung. Für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen gibt es Beschreibungen der Kunstwerke von Uschi Baetz, die im Audioformat hörbar sein werden. Ausgewählte Routen laden zum Entdecken von Stadt und Kunst ein. Die KunstTour Oberhausen ist ein vom Landschaftsverband Rheinland gefördertes Projekt. Unter der Federführung des Kulturbüros und mit fachlicher Begleitung durch die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen entstand nun ein umfassendes Verzeichnis der Kunstwerke im öffentlichen Raum, die per Website nutzerfreundlich und barrierefrei erlebt werden können und zu einem besonderen Kunsterlebnis einladen.


Im Anschluss um 16.30 Uhr startet das Gespräch mit der Dokumentarfilmproduzentin Birgit Schulz im Rahmen der Sonderausstellung im Großen Schloss "Anja Niedringhaus – An vorderster Front", die gemeinsam mit Christine Vogt über die Entstehung des Films „Anja Niedringhaus – Die Fotografin und der Krieg“ spricht. Die Dokumentation zeichnet das Leben und die Arbeit der international bekannten Kriegsfotografin Anja Niedringhaus nach und beleuchtet zugleich die Hintergründe des Attentats, bei dem sie 2014 in Afghanistan getötet wurde. Im Austausch mit dem Publikum geben die Gesprächspartnerinnen Einblicke in die umfangreiche Recherche, die Dreharbeiten und die journalistische Aufarbeitung dieses Themas.