Zum Online-Talk der Sektion Kunst, Markt und Recht mit Prof. Rolf Sachsse am 12. August 2025 ab 19:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.
Von Anfang an ist Fotografie ein strategisches Medium, sie wird für eine Vermittlung gebraucht - und nicht erst seit KI wankt das Selbstbild von Beruf, Kunst und sozialer Einbindung. Content Creators waren schon die Ersten, und die Erfolgreichen haben nie nur Bilder verkauft. Nach einem kurzen Impulsreferat sprechen Thomas Gerwers (Vorsitzender der Sektion Kunst, Markt und Recht) und Rolf Sachsse über den (zukünftigen) Wert von Fotograf*innen, darüber wer welche Bilder fotografiert und welche Bilder verzichtbar sind.
Rolf Sachsse ist 1949 qua Geburt in die Fotografie gefallen: beide Elternteile waren Fotografen, der Vater Kurzzeit-Assistent von Albert Renger-Patzsch und Innungsbeauftragter von August Sander. Rolf Sachsse selbst geht 1967 in die Fotografenlehre bei Walde Huth und Karl-Hugo Schmölz und schließt die Ausbildung mit der Gesellenprüfung ab. Sein Studium in München und Bonn finanziert er mit Auftrags- und Dokumentationsfotografie und promoviert 1983 zum Dr. phil in Kunstgeschichte (Geschichte der Architekturfotografie). 1984 folgte ein erster wissenschaftlicher Lehrauftrag für Fotogeschichte an einer deutschen Universität, ab 1985 schließen sich weitere Lehraufträge und diverse Professuren im Bereich Design und Medien an, u.a. an der Hochschule Niederrhein Krefeld, an der HBKsaar in Saarbrücken, dem Hooghe Instituut voor Schone Kunsten Antwerpen und der der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 1978 arbeit Rolf Sachsse als Autor, Kurator und Fotograf. Sachsse veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Texte, Rezensionen und Essays zu den Themen Architektur, Design, Fotografie und Kunst. Ausführliche Informationen hier.
Über den nachfolgenden Link können Sie am 12. August an dem Online-Talk teilnehmen. Teilnahmelink (Teams)