Portät Gerd Koshofer
Portät Gerd Koshofer
1. Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Beeindruckt von den Fardias, welche ein Onkel 1937 auf der Pariser Weltausstellung aufgenommen hatte und später während des Krieges in seinem Wohnzimmer projizierte. In der Nachkriegszeit interessierte ich mich dann für Kameras, um zur Konfirmation (1951) eine geschenkt zu bekommen.

2. Welcher Bereich der Fotografie ist aktuell am wichtigsten für Sie?

Dokumentarische Fotografie und historische Farbaufnahmen.

3. Welches fotografische Projekt würden Sie in Zukunft gerne umsetzen?

Die Übergabe von Farbdias als Vorlass (siehe oben), um ihren Bestand und ihre Zugänglichkeit digital zu sichern.

4. Nennen Sie uns zwei bis drei Fotobücher oder fotografische Arbeiten, die Sie besonders beeindruckt haben.

"Fotolehrbücher" der 1940er und 1950er Jahre von Dr. Paul Wolff und Hans Windisch.

5. Welche historische Persönlichkeit der Fotogeschichte hätten Sie gerne kennen gelernt?

Leica-Konstrukteur/Erfinder Oskar Barnack. Ich lernte im Laufe meines Berufslebens viele Persönlichkeiten der Fotoszene kennen, was eigentlich keinen Kennenlern-Wunsch mehr offen ließ, darunter die als Erfinder der chromogen entwickelten Farbfilme Kodachrome (Leo Godowsky
jr.) und Agfacolor-Neu (Dr. Wilhelm Schneider) geltenden Menschen.

 

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