„Fotografie und Gesellschaft „ Ein Internationales interdisziplinäres Forschungskolloquium für Promovierende und Post-Docs

„Fotografie und Gesellschaft „
Ein Internationales interdisziplinäres Forschungskolloquium
für Promovierende und Post-Docs

Zeit: 17.07.2018 13 h - 21.07.2018 14 h
Ort: Tagungsraum des Deutschen Dokumentationszentrum für

Bewerbungsfrist: 15. April 2018

Bereits zum vierten Mal finden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) die „Studientage für Fotografie“ am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg statt.

Die veränderten technischen Dispositionen und andauernden Erweiterungen der Verbreitungsmöglichkeiten des Mediums haben zu einer Situation geführt, die als »Allgegenwart« der Photographie bezeichnet wird: Jeder kann immer und überall Photographien aufnehmen, bearbeiten und verteilen, sie de- und rekontextualisieren und auch bewerten. Weil die Praxis und die digitale Verbreitung von Bildern immer einfacher werden, scheinen die Beziehungen von Photographie und Gesellschaft offenkundiger denn je.

Das Forschungskolloquium widmet sich vom 17. bis 21. Juli 2018 der Zirkulation der Bilder, der gesellschaftlichen Verbreitung des Photographierens, dem kritischen Potential photographischer Gesellschaftsbilder sowie der Photographie als Methode der Gesellschaftsanalyse aus gegenwärtiger und historischer Perspektive, um Kontinuitäten und Brüche in den Themenfeldern herauszuarbeiten. Die fünftägige Veranstaltung bietet Promovierenden und Post-Docs die Möglichkeit zur Präsentationen ihrer Forschungen. In Seminaren und Diskussionsrunden werden im Dialog mit renommierten WissenschaftlerInnen und PublizistInnen theoretische Ansätze, mögliche Arten des Quellenzugriffs und Methodenfragen erörtert. Ergänzt wird das Programm durch Besuche wichtiger Sammlungen und Gespräche mit KuratorInnen sowie durch ein Künstlergespräch.

Mit Aida Bosch (Institut für Soziologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Florian Ebner (Chef de service, Cabinet de la photographie, Centre national d’art et de culture Georges-Pompidou, Paris), André Gunthert (Maître de conférences, École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris), Andréa Holzherr (Global Exhibitions Manager Magnum Photos, Paris), Hubert Locher (Kunstgeschichtliches Institut, Philipps-Universität Marburg/Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg), Jens Ruchatz (Institut für Medienwissenschaft, Philipps-Universität Marburg) und Erik Kessels.

Zur Bewerbung aufgefordert sind Promovierende und Post-Docs aller Disziplinen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Bewerbungen mit einem Exposé (max. 3 000 Zeichen) und CV werden bis 15. April 2018 erbeten an: scheuer@fotomarburg.de

Das Stipendium umfasst Vorbereitungsmaterialien, Übernachtungen und einen Reisekostenzuschuss.

Veranstalter der Studientage ist das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), unterstützt vom Kunstgeschichtlichen Institut und dem Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, von RAY 2018 – Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain, der Art Collection Deutsche Börse, Frankfurt/Eschborn, dem Fotografie Forum Frankfurt und dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main.

Gefördert von der VolkswagenStiftung  

Weitere Informationen zu den Studientagen: http://www.fotomarburg.de/aktuelles/events/studientage2018

Bildinformation: 24HRS in Photos, © Erik Kessels