Die Deutsche Gesellschaft fuer Photographie wird 60

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie wird 60 - Prof. Quander lobt ihren Einsatz für die Photographie

Während eines Empfangs, den der Kölner Kulturdezernent Prof. Georg Quander am 24. Mai 2011 anlässlich des 60jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) für deren Vorstandsmitglieder im Kölner Museum Ludwig gab, stellte er die Verdienste der DGPh heraus. "Die Deutsche Gesellschaft für Photographie hat an der Entwicklung und Anerkennung der Photographie und besonders auch des Photostandorts Köln in den letzten sechs Jahrzehnten wesentlichen Anteil", so Quander.

Am Vorabend der Eröffnung der ersten „photokina“ versammelte der damalige Kölner Oberbürgermeister Robert Görlinger 36 namhafte Vertreter aus dem Bereich der Photographie. Unter dem Eindruck, den die weltweite Resonanz auf die Photomesse bereits im Vorfeld hervorrief, beschlossen sie die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Photographie und verkündeten dies zur feierlichen Eröffnung der „photokina“ am 20. April 1951. Die Vorarbeit dafür hatte L. Fritz Gruber geleistet, damals „Fachbeauftragter der deutschen Photo-Wirtschaft für die Kölner Photo- und Kino-Messe 1951“.

Seitdem setzt sich die DGPh als ideelle Organisation für die kulturellen Belange der Photographie und verwandter Bildmedien ein. Ihre etwa 1000 Mitglieder sind verdiente Persönlichkeiten der deutschen und der internationalen Photoszene, die das Ziel vereint, das Ansehen der Photographie in der Öffentlichkeit zu fördern.

Die DGPh überreichte Prof. Quander als Geschenk für die L. Fritz Gruber Sammlung des Museums Ludwig ein großformatiges Polaroid Photo, das L. Fritz Gruber mit seiner Frau Renate zeigt. Aufgenommen wurde es mit einer Spezialkamera auf dem Bundespresseball 1981.