Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Als historisches Gedächtnis der Stadt sammelt, dokumentiert und kommentiert das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig Dinge und Informationen des Stadtgeschehens in Vergangenheit und Gegenwart.
Die fotografische Sammlung umfasst alle Fototechniken von der Daguerreotypie bis zu elektronischen Bildmedien. Gesammelt wird dabei im Bild alles, was mit Leipzig zu tun hat: Stadtbild, Ereignisse, Porträts von für die Stadtgeschichte relevanten Personen. Gesammelt wird explizit Gebrauchsfotografie und dokumentarische Fotografie. (Künstlerische Positionen werden in anderen Institutionen mit entsprechendem Sammlungsschwerpunkt bewahrt.) In der Fotothek werden zudem Fotografie- wie Bildpostkarten mit Leipzig-Bezug gesammelt und bewahrt.
Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig verfügt über umfangreiche Fotobestände aus der Zeit der DDR, die in mehreren Abteilungen – darunter der Fotothek, der Sammlung Musik und Theater sowie der Sportsammlung – bewahrt werden. Heute wird die Sammlung gezielt um ausgewählte Werkgruppen ergänzt – regelmäßig auch durch größere Konvolute, meist Schenkungen.
Ein besonderer Sammlungsschwerpunkt liegt auf der Industrie-, Werbe- und Reportagefotografie aus Leipziger PGH-Fotostudios seit den 1950er Jahren. Diese Bestände stammen vor allem aus den 1960er- und 1970er Jahren und umfassen zahlreiche Stadtansichten sowie Materialien der Leipziger Messe zu DDR-Zeiten. Ergänzt wird dieser Bereich durch umfangreiche Postkartenserien, häufig als Schenkungen aus Leipziger Verlagen überliefert. In der Sammlung "Musik und Theater" finden sich zudem große fotografische Konvolute der bekannten Leipziger Theaterfotografin Helga Wallmüller.
Die Bestände sind systematisch erschlossen und größtenteils digitalisiert und können über die Intranet-Version der Objektdatenbank vor Ort sowie in Teilen online in der externen Objektdatenbank eingesehen werden.
Die Grundlage der Sammlung ruht auf der Sammlung des Geschichtsvereins. 1909 wurde daraus das Stadtgeschichtliche Museum gegründet; in der DDR in "Museum für die Geschichte der Stadt Leipzig" umbenannt. Weitere bis dahin eigenständige Museen, wurden dem Haus angegliedert wie das "Museum für die Geschichte der Leipziger Arbeiterbewegung" (1960); Teilbestände der Lenin-, Iskra,- und Karl-Liebknecht-Gedenkstätte, das "Georgi-Dimitroff-Museum" (keine kommunale Einrichtung, Bestandseingliederung Mitte 1991), das "Sportmuseum" (1991).
Stadt Leipzig. Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Böttchergäßchen 3
04109 Leipzig
Deutschland
Ansprechpartnerin:
Friederike Degner
friederike.degner@leipzig.de




