Sara Cwynar, Scroll 1, 2020, aus der Serie: Marilyn (Standbild, Detail), © Sara Cwynar
Sara Cwynar, Scroll 1, 2020, aus der Serie: Marilyn (Standbild, Detail), © Sara Cwynar
Fotograf / Fotografin
Heba Y. Amin, Sara Cwynar, Katarína Dubovská, Dörte Eißfeldt, Jan Paul Evers, Philipp Goldbach, David Hockney u.a.
Ausstellungsdatum
-
Name der Galerie / Museum / Ausstellungsort
Beschreibung

Gestapelt, gereiht, geschichtet: Das Serielle erscheint in der Kunst der Gegenwart in großer Vielfalt. »n+1« ist nicht als mathematische Formel zu verstehen, sondern drückt hier im Grunde nur eine von Kunstschaffenden immer wieder verwendete Vielzahl von Einzelteilen aus, die sie zu einem Kunstwerk zusammenfügen. Oftmals existieren diese mehrteiligen Arbeiten in verschiedenen Versionen oder es werden ihnen weitere Teile zugeordnet, so dass ihre Kombinationen je unterschiedliche Wirkungen hervorbringen können. Dabei ergibt sich ein breites Spektrum von Gestaltungsformen, wie serielle Kunstwerke fruchtbar in Beziehung treten – als ein Objekt, bestehend aus mehreren Einzelelementen, oder als Bildpaar, Serie, Zyklus, Cluster oder Archiv. Auch inhaltlich verhalten sich sequenzielle Kunstwerke zueinander. Je nachdem, welche Kombinationen die Kunstschaffenden in Beziehung setzen, ergeben sich immer wieder andere Verbindungen und Lesarten.