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Für ihre Serie "Plates I-XXXI" arrangiert Lia Darjes eine Versuchsanordnung, ein Experiment zum Thema Stillleben. Während sie die „Bühne“ für diese Bilder herrichtet, ist der Hauptaspekt der Zufall:
„Für meine neue Arbeit lade ich mich selbst zum Essen und Trinken in die Gärten und auf die Terrassen meiner Freunde ein. Die Gedecke auf dem Gartentisch werden durch mein Eingreifen zur Grundlage eines Stilllebens. Nachdem ich gegangen bin, bleibt eine Kamera als passiver Beobachter für einige Stunden oder ganze Tage zurück. Sie wird durch Bewegung ausgelöst, wenn Vögel oder wilde Tiere den Tisch besuchen. Auf diese Weise entstehen Bilder, bei denen nicht klar ist, ob es sich um eine dokumentierte Szene oder ein arrangiertes Stillleben handelt. Ich finde es faszinierend, das Inszenierte und das Zufällige in einem Bild zu verbinden.“
Plates ist eine halbdokumentarische Stilllebenstudie, die sich der Grauzone zwischen den Lebensräumen von Menschen und Wildtieren widmet“, erklärt die Künstlerin. „Meine fotografische Arbeit hat immer einen dokumentarischen Charakter. Ich finde es reizvoll, die Grenzen der Dokumentarfotografie auszuloten und die Erfahrung des Betrachters beim Fotografieren vorwegzunehmen“, erklärt Lia Darjes ihre Arbeitsweise. [...]