| Weitere Informationen | Größe |
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| Einladung AURA | 1.74 MB |
In ihrer fotografischen Serie AURA verbindet Ingrid Hertfelder visuelle Reduktion mit der Reflexion über das Immaterielle.
Die Arbeiten - in feiner Schwarzweißsprache - umfassen Küstenlinien, Felsformationen, Felder und architektonische Fragmente. Die Motive erscheinen klar und strukturiert, sind jedoch so gefasst, dass sie zeitlich und räumlich entrückt wirken. Die analoge Anmutung, feine Körnung und reduzierten Kontraste schaffen eine Atmosphäre der Verlangsamung und laden dazu ein, Wahrnehmungsräume jenseits des Offensichtlichen zu erkunden. Dabei erkundet Ingrid Hertfelder das fünfte Element: Akasha – den Äther. In der hinduistischen Philosophie steht er für das Unsichtbare, das alles Verbindende – für einen Raum, der nicht gesehen, sondern nur erspürt werden kann. Gedruckt auf zartes Awagami-Washi-Papier, entfalten die Fotografien eine besondere Materialität, die durch die weichen Ränder des Papiers betont wird. Schwebend gehalten von feinen Nadeln in maßgefertigten Holzrahmen und ergänzt durch eine kleine Kugel aus 18-karätigem Gold, entsteht ein sensibles Spannungsfeld zwischen Materialität und Immaterialität – ein Spiel mit dem Sichtbaren und dem Spirituellen im Kleinsten.
AURA ist damit eine Annäherung an das, was Landschaft sein kann: Erinnerung, Gefühl, Spiegel, Resonanz.
Vernissage / Opening
30. Januar 2026, 18 - 21 Uhr & 31. Januar 2026, 12 - 15 Uhr
Musikperformance
Hände, Felle und Stimme
Alfonso Garrido - Percussion, Sounds
Jens Düppe - Percussion, Electronics
30. Januar 2026, 19 Uhr
Im Anschluss
Künstler*innengespräch
Ingrid Hertfelder & Simone Klein (DGPh)
Besuch bitte nach Vereinbarung: klein@simoneklein.de