Fotografieschwerpunkt/studiengang

Die Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig war die erste Kunsthochschule in Deutschland mit einer Klasse für Fotografie. Bereits im Jahr 1893 nahm das Fotomechanische Institut an der damaligen Königlichen Sächsischen Kunstakademie und Kunstgewerbeschule seinen Dienst auf. Zu DDR-Zeiten war die HGB die einzige Hochschule, die ein Fotografiestudium anbot. Nach der Wende folgte eine Zeit der Umstrukturierung und Neuberufungen. Insgesamt sechs Professuren für künstlerische Fotografie wurden geschaffen. Ein solch breites Angebot im Bereich der künstlerischen Fotografie ist einmalig in Deutschland. Zusätzlich zum Diplomstudiengang Fotografie (Regelstudienzeit 10 Semester) wird ein Meisterschülerstudium Fotografie angeboten. Nach dem Grundstudium (bei Prof. Torsten Hattenkerl und Prof. Annette Kisling) folgt die Lehre im Hauptstudium in vier Klassen bei Prof. Özlem Altin (Vertretung der Professur für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst), Prof. Tina Bara (Fotografie und Bewegtbild), Prof. Joachim Brohm (Fotografie und Medien) und Prof. Heidi Specker (Fotografie).
Für Studieninteressierte ist wichtig zu wissen, dass die Kunst an der HGB Leipzig im Mittelpunkt steht und Bereiche wie Fotojournalismus oder Mode- und Werbefotografie nicht gelehrt werden. ("Die Erarbeitung der eigenen künstlerischen Haltung und Bildsprache ist wesentliches Ziel des Studiums, und zwar in deutlicher Abgrenzung zu den Studiengängen des Foto- oder Kommunikationsdesigns", heißt es in der Selbstdarstellung.)

 

Träger
Land Sachsen
Ort

Wächterstraße 11
04107 Leipzig
Deutschland