DDR Fotoerbe, Berlin

Die Agentur DDR Fotoerbe begleitet Fotograf*innen, Institutionen und Nachlassverwalter*innen bei der fachgerechten Bewertung, Ordnung, Archivierung, Digitalisierung und Dokumentation historischer Fotografien. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt auf der fotografischen Geschichte der DDR, doch betreut die Agentur auch Archive und Sammlungen mit anderem thematischen oder regionalen Hintergrund.

DDR Fotoerbe übernimmt analoge Archive oder fotografische Nachlässe. Ebenso arbeitet die Agentur mit Fotograf*innen zusammen, die ihre Bestände für Forschung, Publikationen oder zukünftige Nutzung erschließen möchten. Darüber hinaus bietet sie technische und organisatorische Beratung für Digitalisierungsprojekte.

Ein zentraler Arbeitsbereich ist die öffentliche Präsentation von Fotografie. Die Agentur entwickelt Ausstellungskonzepte, unterstützt Museen, Archive und andere Einrichtungen bei kuratorischen Prozessen und stellt Bildmaterial für wissenschaftliche, kulturelle und mediale Kontexte bereit. Ziel ist es, fotografische Zeugnisse so zugänglich zu machen, dass sie zur differenzierten Betrachtung gesellschaftlicher Entwicklungen beitragen.

Derzeit verfügt DDR Fotoerbe über urheberrechtliche vertragliche Vereinbarungen mit Fotograf*innen, vertritt und berät aber einen deutlich größeren Kreis von Fotograf*innen bei der Aufarbeitung ihrer Archive. Im Umgang mit ihnen legt die Agentur Wert auf Transparenz, Fairness und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die fotografischen Arbeiten bilden die Grundlage ihrer Tätigkeit; ihr Erhalt und ihre verantwortungsvolle Vermittlung stehen im Mittelpunkt.

Institution

Agentur DDR Fotoerbe. Betzwieser & Neumann GbR
Bahnhofstr. 1
12555 Berlin-Köpenick
Deutschland

Ansprechpartnerin:

Heike Betzwieser
heike.betzwieser@ddrfotoerbe.de 

Fahrgäste warten 1987 an der Haltestelle Schloßplatz im Stadtbezirk Köpenick auf die Straßenbahn. Die Wartehäuschen wurden von Schülern im Zeichenunterricht bemalt. Foto: Michael Richter / Agentur DDR Fotoerbe
Eisfischer haben ihre Netze unter das Eis des Müggelsees gegezogen. Nach 16 Tagen Dauerfrost war der Müggelsee 1950 mit einer über 20 Zentimeter starken Eisfläche überzogen. Eva Richter / Agentur DDR Fotoerbe
Der historische „Rheingold“ an der  Warschauer Straße, 22. September 1981. Foto: Klaus D. Friede / Agentur DDR Fotoerbe 
Die bekannte Unterhaltungskünstlerin Helga Hahnemann bei einem Auftritt mit den Puhdys (hier Dieter "Maschine" Birr) in der DDR-Fernsehsendung "Helgas Top(p)-Musike" im Juli 1990 in Berlin. Foto: Maja Lopatta / Agentur DDR Fotoerbe
Sport- und Erholungszentrum SEZ in Berlin-Friedrichshain Mitte 1980er Jahre. Foto: Marion Klemp / Agentur DDR Fotoerbe
Errichtung des Hochhaus-Kerns für das Doppelhochhaus Helene-Weigel-Platz 6/7 in Berlin-Marzahn. Das Doppelhochhaus Typ SK 65 ist 76,35 Meter hoch, wurde von den Architekten Wolfgang Ortmann und Hartmudt Pautschhat als Stahlskelettbauweise mit 25 Etagen konstruiert und im Zuge der Neubausiedlung Marzahn im Jahr 1985 fertiggestellt. Foto: Volkhard Kühl / Agentur DDR Fotoerbe
Ein Kumpel mit Katze, aufgenommen in einer Serie zum Umzug eines Absetzers in der Lausitz 1984. Foto: Mario Rietz / Agentur DDR Fotoerbe
Blick in die Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg 1985. Foto: Jochen Wermann / Agentur DDR Fotoerbe