SEITE AN SEITE ist ein interaktives Projekt zur Sichtbarmachung jüdischen Lebens im öffentlichen Raum und ein Zeichen der Solidarität mit Jüdinnen und Juden.
Bei sechs Fotoaktionen haben sich Hamburgerinnen und Hamburger gegen Antisemitismus und für Solidarität mit jüdischen Menschen positioniert: Die Mitwirkenden haben sich an bekannten Orten in Hamburg zu großen Davidsternen aufgestellt, die von der Fotografin Valérie Wagner und dem Drohnenpiloten Ulrich Mertens von oben mit der Drohne fotografiert wurden.
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Die Motive sind im Sommer 2026 dorthin zurückgekehrt, wo sie entstanden sind und wo jüdisches Leben mit diesem Projekt sichtbar gemacht werden soll: in den öffentlichen Raum.
Ob als Plakate an Litfaßsäulen, auf Werbeflächen in der U-Bahn-Station oder an Gebäudefassaden: Die Aufnahmen zeigen jüdisches Leben als festen Bestandteil der Stadtgesellschaft und setzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Verantwortung mitten in der Stadt. Die Ausstellung im Oberhafenquartier Hamburg wurde am 31.5.26 eröffnet und mehrfach verlängert. Sie ist noch bis zum 29.9.26 täglich von 8 bis 23 Uhr geöffnet.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Grußwort von Kultursenator Dr. Carsten Brosda.
SEITE AN SEITE wird gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg, der ALE Stiftung, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und dem Verein Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.