© The Metropolitan Museum of Art
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Photograph*in
May Ray
Ausstellungsdatum
-
Name der Galerie / Museum / Ausstellungsort
Beschreibung

Der amerikanische Künstler Man Ray (1890–1976) war ein Visionär, der für seine radikalen Experimente bekannt war, mit denen er die Grenzen der Fotografie, Malerei, Bildhauerei und Filmkunst sprengte. Im Winter 1921 entwickelte er die Rayographie, eine neue Variante einer Technik, mit der Fotos ohne Kamera hergestellt werden können. Indem er Objekte auf oder in die Nähe eines lichtempfindlichen Papiers legte, das er belichtete und entwickelte, verwandelte Man Ray erkennbare Motive in wunderbar geheimnisvolle Kompositionen. Die Rayographien, die in der Zeit zwischen Dadaismus und Surrealismus entstanden, führten den Dichter Tristan Tzara dazu, sie als Momentaufnahmen zu beschreiben, „in denen Objekte träumen“.

Die Ausstellung ist die erste, die diese charakteristische Leistung in Beziehung zu Man Rays Gesamtwerk der 1910er und 1920er Jahre setzt. Aus den Sammlungen des Met und von mehr als 50 US-amerikanischen und internationalen Leihgebern werden in der Ausstellung etwa 60 Rayographien und 100 Gemälde, Objekte, Drucke, Zeichnungen, Filme und Fotografien gezeigt – darunter einige der bekanntesten Werke des Künstlers –, um die zentrale Rolle der Rayographie in Man Rays grenzüberschreitender Praxis hervorzuheben.