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Wolfram Janzers Werke fordern tradierte Sehgewohnheiten heraus. Statt Gegenstände und Gegebenheiten fotografisch sichtbar zu machen, nutzt der Künstler räumliche Arrangements und taktile Oberflächenreize, um sie im lichtempfindlichen Prozess für seine Bildgestaltung zu nutzen.
Durch die Engführung von architektonischen Motiven und fotografischer Oberfläche gelangt Janzer zu seiner künstlerischen Bildfindung. Die Kompositionen formaler Strenge zeichnen sich zunächst durch eine grundlegende Reduktion auf wesentliche Strukturen aus, die der Künstler auf der Bildfläche jeweils arrangiert und ausbalanciert. Mittels der abbildenden Eigenschaft des fotografischen Mediums zeigen sich Bilder, die zwischen dem Abstrakten und dem Dokumentarischen changierend unsere Wahrnehmung befragen.
Wolfram Janzer feierte in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Er ist seit 40 Jahren Mitglieder der DFA und der DGPh. Seine fotografischen Arbeiten stellte der Kunstverein erstmals 1993 aus. Eindrücklich veranschaulicht die aktuelle Werkauswahl die Entwicklung seiner künstlerischen Position. [...]