DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018 geht an Kathrin Schönegg

DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018 geht an Kathrin Schönegg

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr an Kathrin Schönegg für ihre Dissertationsarbeit Fotografiegeschichte der Abstraktion vergeben.

Kathrin Schönegg, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Soziologie an der Universität Konstanz. Sie war von 2010 bis 2013 Promotionsstipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg Das Reale in der Kultur der Moderne (Universität Konstanz) und von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm Museumskuratoren für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 2016/17 kuratierte sie zusammen mit Florian Ebner, Christin Müller sowie Fabian Knierim, Boaz Levin und Kerstin Meincke die Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (Farewell Photography, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg). Als Thomas-Friedrich-Stipendiatin für Photographieforschung (Berlinische Galerie) arbeitete sie zu Heinz von Perckhammers Pressephotographie. Ihre Promotion schloss sie 2018 mit dem Prädikat summa cum laude ab.

Die Ausschreibung des DGPh-Forschungspreises für Photographiegeschichte hatte wieder eine erfreulich große Resonanz: Es wurden 55 Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht, dieses Mal mit einem besonders hohen Anteil an sehr anspruchsvollen Dissertationen. Die Einsendungen gaben ein eindrucksvolles Bild der thematischen Breite und methodischen Vielfalt der gegenwärtigen Photographieforschung.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

BIldinformation: Kathrin Schönegg, © Falk Weiß