Herbert-Schober-Preis

Der Herbert-Schober-Preis der DGPh ist eine Auszeichnung für photographische Arbeiten im Bereich der Medizin- und Wissenschaftsphotographie.

Ausschreibung im März 2017

Einzureichen sind photographische Arbeiten oder Videos, die ein wissenschaftliches Thema dokumentieren oder sich künstlerisch mit einem wissenschaftlichen Thema auseinandersetzen (bis zu 6 Photographien / Videos als Print ab Din A4 - Größe, sowie die Bilddaten zusätzlich auf CD bzw. DVD).

 

Die bisherigen Preisträger

2007 Edgar Lissel, Northeim
2003Steffen Junghans, Leipzig
2000Christoph Edelhoff, Kiel
1998Wiebke Leister, Essen
1996Ilka Kosmalski, geb. Grube, Hannover
1994Wilfried Neuse, Düsseldorf
1991René Kube, Lübeck
1989Susanne Czichos, geb. Schleicher, Hannover
1987Klaus Ehrhardt, Hannover
1985Hans-Jürgen Zobel, Göttingen
1983Dr. Jürgen Kielmann, Garbsen
1981Hans Weidemann, Berlin
1980Peter Kaubisch, Göttingen
1979Dr. Rainer Jonas, München
1978Dr. med. Heide-Marie Blunk, Uelzen
 Rainer Mühlbayer, Waldgirmes

 

Mit dem Herbert-Schober-Preis erinnert die Sektion „Medizin- und Wissenschaftsphotographie“ der DGPh seit 1978 an Prof. Dr. mult. Herbert Schober, der die Sektion im Jahre 1957 gründete und bis 1964 ihr erster Vorsitzender war.

Prof. HERBERT SCHOBER wurde 1905 in Innsbruck geboren. Als Physiker promovierte er 1928 in Wien über das Thema "Die Spektren des Rheniums". Nach seinem Medizinstudium in Hamburg erlangte er 1950 seine Promotion mit dem Thema "Physiologisch-optische Betrachtungen über die Möglichkeit einer stereoskopischen Röntgendurchleuchtung". Das 1957 gegründete Institut für Medizinische Optik in München entwickelte sich unter seiner Leitung zu einem der führenden universitären Institute in Deutschland.

Er publizierte in Zeitschriften für Augenheilkunde, Radiologie und Physik und schrieb das in 2 Bänden erschienene Standardwerk „Das Sehen“.
Sein Buch „Photographie und Kinematographie  – Grundlagen und Anwendung in der Wissenschaft“ erschien 1957.
Prof. Herbert Schober starb 1975 in München.