Arbeit am Bild - Otto Steinert und die Felder des Fotografischen

Arbeit am Bild
Otto Steinert und die Felder des Fotografischen

Das Internationale Symposium zum 100. Geburtstag von Otto Steinert am 27. und 28. November 2015  ist eine Kooperation der Folkwang Universität der Künste und des Museum Folkwang, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Mit dem Namen Otto Steinert (1915–1978) verbinden sich mehr als drei Jahrzehnte intensive Arbeit am photographischen Bild. Internationale Beachtung erlangte Steinert insbesondere durch die von ihm initiierte „Subjektive Fotografie“. Doch ist hiermit nur ein Schwerpunkt seiner weit gespannten Auseinandersetzung mit dem Medium benannt. Als Hochschullehrer und Phototheoretiker, als Sammler und Kurator, schließlich aber auch als Kulturpolitiker nahm Otto Steinert großen Einfluss auf die Entwicklung der Photographie in seiner Zeit. Steinerts 100. Geburtstag wollen die Folkwang Universität der Künste und das Museum Folkwang zum Anlass nehmen, dessen vielfältige Tätigkeit aus heutiger Perspektive zu betrachten. Gemeinsam laden beide Institutionen zu einem Internationalen Symposium und zu einer Ausstellung aus dem Nachlass ein. Beide sollen Gelegenheit bieten, kritisch danach zu fragen, welche Bedeutung die von Otto Steinert abgesteckten Felder des Photographischen heute haben.

Bidinformation:  Otto Steinert bei der Korrektur, Folkwangschule. 1965 (Foto: Karl Peters)

Tagungsprogramm

Freitag, 27. November 2015

SANAA-Gebäude | Folkwang Campus Zollverein
13.30 Uhr Kurt Mehnert (Essen)
Grußwort des Rektors der Folkwang Universität der Künste

13.45 - 14.00 Uhr Elke Seeger (Essen)
Begrüßung und Einführung

Moderation: Florian Ebner

14.00 - 14.45 Uhr Steffen Siegel (Essen)
Über den Zusammenhang des Photographischen, am Beispiel Otto Steinerts betrachtet


14.45 - 15.30 Uhr Linda Conze (Berlin)
Vom Ehrgeiz des Amateurs und der Suche nach visueller Kontinuität Otto Steinerts Frühwerk

    Kaffeepause

Moderation: Elke Seeger

16.00 - 16.45 Uhr Christoph Schaden (Nürnberg)
"Es gibt keine nationale Photographie"
Otto Steinert und die DGPh. Eine Nachbetrachtung

16.45 - 17.30 Uhr Mirjam Lewandowsky (Düsseldorf)
Otto Steinert im Horizont aktueller Phototheorie

    17.45 Uhr Transfer zum Museum Folkwang

18.15 Uhr Ausstellungsrundgang
"Otto Steinert. Absolute Gestaltung"
Arbeit am Original

Präsentation von Photographien aus Steinerts Studiensammlung

Karl Ernst Osthaus-Saal, Museum Folkwang
20.00 Uhr Tobia Bezzola (Essen)
Begrüßung und Einführung durch den Direktor des Museum Folkwang

20.15 Uhr Bernd Stiegler (Konstanz)
Die Welt als Fläche und Form. Otto Steinert und die Photographie

Samstag, 28. November 2015

SANAA-Gebäude | Folkwang Campus Zollverein

Moderation: Matthias Gründig

10.30 - 11.15 Uhr Thilo Koenig (Zürich)
"Herzchen, sieh' zu wie Du klarkommst!"
Otto Steinert's Antipädagogik


11.15 - 12.00 Uhr Florian Ebner (Essen)
Erkundungen auf eigenem Terrain
Otto Steinert als Kurator der jährlichen Beiträge zur Photogeschichte

    Mittagspause

Moderation: Steffen Siegel

13.00 Uhr - 13.45 Uhr Anais Feyeux (New York)
How the United States Missed the Subjektive Photographie

13.45 - 14.30 Uhr Heloisa Espada Rodriguez de Lima (São Paulo)
fotoform and Otto Steinert in Brazil

15.00 Uhr Linda Conze (Berlin), Andreas Langfeld (Düsseldorf)
"Am Mythos Steinert haben viele gestrickt."
Filmpräsentation

Schlussdiskussion

16.30 Uhr Ende des Symposiums


Bitte entnehmen Sie das Programm auch dem Flyer zum Symposium.

Tagungsorte sind das SANAA–Gebäude auf dem Folkwang Campus Zollverein und das Museum Folkwang in Essen. Die Teilnahme ist kostenlos.