Aktuelle Bücher im Juni 2015

Sebastian Mölleken
A 40

60 Seiten
Verlag Kettler
ISBN 978-3-86206-476-2; 19,80 Euro

Das Buch A 40 zeigt zwei photographische Serien von Sebastian Mölleken zu dem Bild einer Straße. Dieses wird formal und thematisch aus zwei Perspektiven gezeichnet. Die Umgebung am Rand der Autobahn, die man beim Befahren nicht beachtet, erhält durch klare sachliche Motive einen besonderen Stellenwert. Die andere Perspektive sind die Menschen die an der Straße leben. Diese werden in neutraler Pose porträtiert, dabei wird ein lokaler und sozialer Querschnitt angestrebt. Thematisch sind die etwa 90 km Wegstrecke auch ein Abbild der Struktur des Ruhrgebiets, das mit seinen Städten, Dörfern, Brachflächen und großen landwirtschaftlich genutzten Flächen viel bunter und abwechslungsreicher ist als die tradierte Sicht auf diese Industrieregion. Der Ruhrschnellweg ist mit einem täglichen Durchschnitt von ca. 100.000 Fahrzeugen eine der meistbefahrensten Straßen Deutschlands, umso eindrucksvoller die skurrilen, manchmal fast idyllischen Orte an ihren Rändern. Die dazu komponierten Porträtaufnahmen wollen dies aufgreifen, können aber durch fehlende Lokalisierung der „Typen“ kein Gesamtbild der A 40 erzeugen. (DB)

 

Newsha Tavakolian
Blank Pages of an Iranian Photo Album

160 Seiten, 90 Farbabb., Englisch/Französisch
Kehrer Verlag
ISBN 978-3-86828-563-5; 59,90 Euro

Die bekannte iranische Photographin Newsha Tavakolian mischt künstlerische Kreativität und Journalismus, indem sie, ausgehend vom traditionellen iranischen Familienphotoalbum, mit ihrer Kamera Iranern unterschiedlicher Generationen folgt und so geschickt ein Bild vom Leben der dortigen Mittelklasse entwirft. Sie schreckt dabei nicht vor der Komplexität, der Unzugänglichkeit und der Unzahl von Widersprüchen zurück, die ihr Heimatland formen. So gelingt es ihr, ein umfassendes Bild des heutigen Iran zu erfassen.

 

Tim Richmond
Last Best Hiding Place

144 Seiten, 66 Farbabb., Englisch
Kehrer Verlag
ISBN 978-3-86828-603-8; 39,90 Euro

Leere Bierdosen, die der Wind verlassene Straßen entlang treibt … Schilder, die vor Crystal Meth warnen … ein Vietnam-Veteran, der 20 Jahre seines Gedächtnisses verloren hat … ein Zug auf dem Weg durch tausende Quadratkilometer Leere … eine ganze Stadt zum Verkauf … eine tätowierte Kellnerin im Neonlicht. Sie alle bevölkern Last Best Hiding Place (Slangausdruck aus Montana für ein Leben als Aussteiger), wo Orte und Menschen gleichermaßen allein und voller Melancholie erscheinen. Der international erfolgreiche britische Photograph Tim Richmond (*1959) wandte sich nach dem Tod seiner Frau 2008 eigenen Langzeitprojekten zu, nachdem er 20 Jahre für Publikationen wie L’Uomo Vogue, Vogue, Vanity Fair, The Telegraph Magazine, Nowness gearbeitet hatte. Last Best Hiding Place (2007– 2014) ist das erste abgeschlossene dieser Projekte, eine persönliche, zeitgenössische Odyssee durch einen amerikanischen Westen voller filmischer Anspielungen. Es entstand über sieben Jahre und auf tausenden von Meilen Reisen durch Wyoming, Montana, Utah und South Dakota.

 

Steve McCurry
From These Hands

128 Seiten, Englisch
Phaidon Verlag
ISBN: 978-0714868981; 34,97 Euro

A new collection of photographs from award-winning photographer, Steve McCurry, featuring previously unpublished images taken while on assignment to coffee-growing communities around the world. From the foothills of the Andes to the slopes of Kilimanjaro, vibrant full-color images document the realities of life for the people working at the source of this familiar commodity. Far-ranging photographs from Colombia, Honduras, Peru, Brazil, Ethiopia, Tanzania, India and Vietnam include portraits of children, workers and everyday community life, alongside stunning natural landscapes.

 

Andrew Phelps
Cubic Feet/Sec. 
     
34 Years in the Grand Canyon
112 Seiten, 60 Farbabbildungen
English, edition 1000
Fotohof Edition
ISBN 978-3-902993-12-0; 25 Euro

Cubic Feet/Sec. Dokumentiert neun Bootsfahrten durch den berühmten Grand Canyon, die Andrew Phelps mit Freunden und insbesondere seinem Vater zwischen 1979 und 2013 unternahm. Das Photographieren war wichtiger Bestandteil jeder Tour. Daraus ist in diesen vier Jahrzehnten ein Archiv angewachsen, das nunmehr mehrere tausend Bilder zu diesem amerikanischen Naturmonument enthält. Andrew Phelps hat aus diesem Fundus Bilder aus ganz unterschiedlichen Zeiten zu einer einzigen Canyonfahrt zusammengestellt. Das Altern der Protagonisten spielt sich vor der scheinbar zeitlosen Kulisse des Grand Canyons ab. Cubic Feet/Sec. ist mehr als ein Bildband zum Thema Wildwasserfahren, es ist ein photographisches Tagebuch zweier Menschen, Vater und Sohn, über die Zeitspanne eines halben Menschenlebens, vor dem Hintergrund der unvergleichlichen Schönheit und Größe dieser einzigartigen Landschaft.

 

Ulrich Weichert
Italien!

8 Seiten Zeitung
Historisches Museum Bamberg
erhältlich nur im Museum; 2 Euro

Der Ausstellungkatalog ist im Zeitungslayout gestaltet und lenkt mit dieser besonderen Gestaltung auf das Thema hin. Es ist nicht das Land der Sehnsucht „... wo die Zitronen blühn,“ in dem grandiose Architektur ein europäisches Kulturerbe repräsentiert, sondern es ist das Italien, das man kennenlernt, wenn man beim Alimentari einkauft oder in der Bar morgens einen Espresso trinkt. Die Photographien von Ulrich Weichert zeigen in eindrucksvollen schwarz-weiß Motiven genau komponierte Szenen aus dem Alltagsleben und spontane Schnappschüsse. Daraus entsteht ein wirklichkeitsnahes und realistisches Italienbild mit einer Bevölkerung, die ebenso Höhen und Tiefen kennt, wie im übrigen Europa. Aus dem Sehnsuchtsland wird ein Ort, den man lieben, aber auch akzeptieren muss. Die zurückhaltende sachliche Inszenierung der Alltagsszenen, das Unspektakuläre der Motive ist die Aussagekraft dieser Photographie, weil sie den Betrachter dazu auffordert, sich selbst Gedanken über die Menschen und das Land zu machen. Man schlägt automatisch den Bogen von der abgebildeten Person zur sozialen Wirklichkeit Italiens, es ist ein lakonischer Blick mit warmer Menschlichkeit. Mehr kann Photographie nicht aussagen, als dass der Betrachter sagt, so habe ich die Menschen auch kennengelernt. Eine sehr gelungene Publikation bei der die Photographie und die formale Gestaltung eine harmonische Einheit bilden. (DB)
(Ausstellung: Historisches Museum Bamberg, bis 1. November 2015)

 

Stefano Cerio
Chinese Fun

128 Seiten, 54 Abb., Deutsch, Englisch, Italienisch
Hatje Cantz Verlag
ISBN 978-3-7757-3969-6; 35 Euro

Stefano Cerios besonderes Augenmerk gilt Gegenwelten: Er photographiert für seine vielschichtigen Serien Freizeitparadiese – Skiarenen, Kreuzfahrtriesen, Erlebnisbäder und Funparks. Selbst italienische Straßenaltäre gehören für ihn zu diesen bunten Scheinwelten, die sich der Mensch errichtet, um dem Alltag zu entfliehen. Doch Cerio (*1962) demaskiert in seinen kühlen Bildern, die Fahrgeschäfte und Spaßbäder ausnahmslos außerhalb der Saison und daher ohne Besucher porträtieren, die Brüche, die Trostlosigkeit und Sinnlosigkeit, die hinter den lustigen Fassaden zutage treten. Für Chinese Fun besuchte der Photograph eine ganze Reihe von Freizeitparks, Badelandschaften und Sportplätzen in Peking, Schanghai, Tsingtau und Hongkong. Seine zentralperspektivisch arrangierten Kompositionen entstehen mit der Plattenkamera und dokumentieren ausgesucht absurde Arrangements, vom hausgroßen Früchtekorb aus Beton bis zu den Gleisschlingen einer riesigen Achterbahn im Innenhof eines Bürokomplexes.

 

Margherita Spiluttini
Archiv der Räume

152 Seiten
Fotohof Edition
ISBN 978-3-902993-09-3; 29 Euro

Der Ausstellungkatalog dokumentiert das Archiv der oberösterreichischen Architekturphotographin Margherita Spiluttini (*1947), das in den letzten 40 Jahren vom Oberösterreichischen Landesmuseum erarbeitet wurde. Gezeigt werden fertiggestellte und unfertige Repräsentations- und Profanbauten, aber auch Stadt- und Naturlandschaften. Es sind freie und Auftragsarbeiten, die in einer präzisen Bildsprache Architektur nicht isoliert, sondern im Kontext der realen Alltagssituation zeigt. Die in der Ausstellung und dem Katalog gezeigte komplette Serie „Wien Plan“ (1984, 334 Motive) und zahlreiche Diaserien sind eine umfassende Retrospektive. Die Photographie von Margherita Spiluttini orientiert sich an einem dokumentarischen unaufgeregt sachlichen Stil. Die Innen- und Außenräume werden aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt, ungewöhnlich ist die Einbeziehung von unfertiger, vernachlässigter oder zerstörter Bausubstanz. In ihren Serien nimmt Sie den Betrachter mit auf Straßen, Plätze und Aussichtspunkte und zeigt in substanziellen und vermeintlich nebensächliche Details und Materialien eine Architektur-Zeitgeschichte in Meisterwerken, alltägliche Nutzbauten und anonyme Zweckeinrichtungen. Katalog und Ausstellung fügen die Architektur, das künstlerische Medium Photographie und das Archiv als Inspirationsort zusammen. Dabei treten die Rezeptionsvorgänge, die mediale Wirkung, formale Aspekte, das Zusammenspiel von Freiflächen und Gestaltetem, von Realität und Komposition in den Vordergrund der Auseinandersetzung. Ein für Architekten und Photographen gleichermaßen interessantes Buch, das schön gestaltetet ist und zur kritischen Reflexion beider Medien anregt. (DB)

 

Mathias Kessler
Nowhere to Be Found

304 Seiten, 329 Abb.
Hatje Cantz Verlag
ISBN 978-3-7757-3823-1; 48 Euro

Mathias Kessler (*1968) kritisiert unsere Auffassung von Natur. Ernsthaft und doch humorvoll setzt er typische Darstellungsweisen von natürlichen Prozessen neu in Szene und bezieht sich dabei auf Kunstgeschichte, Philosophie und ökologische Debatten. Seine Arbeiten vereinen disparate Genres wie die Malerei der Romantik, Land Art und digitale Visualisierung und wollen vertraute Gegensätze wie Natur/Kultur, Darstellung/Erfahrung, Ideologie/Ästhetik unterlaufen. Der Betrachter weiß beispielsweise nicht, ob es sich bei den Bildern um Photographien eines Naturschauspiels handelt oder aber um digitale Visualisierungen einer künstlichen Landschaft: In der Installation Das Eismeer zeigt ein Bild Eisberge als leblose, in fahlem Licht inszenierte Hollywood-Sets, und der Betrachter wird aufgefordert, den Blick auf die Miniaturnachbildung eines Meisterwerks im Gefrierfach eines Kühlschranks mit einem Schluck von dem dort ebenfalls gekühlten Bier zu verbinden.
(Ausstellung: Kunsthal Rotterdam 12.9.–13.12.2015)

 

Alfred Wertheimer
Elvis – and the Birth of Rock and Roll

360 Seiten mit reichhaltiger Bebilderung,
Englisch, Deutsch, Französisch
Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-5907-2; 49,99 Euro

„Elvis who?“, fragte Alfred Wertheimer (1929 – 2014), als er Anfang 1956 von einer PR-Agentin der Plattenfirma RCA Victor beauftragt wurde, einen aufstrebenden Sänger aus Memphis zu photographieren. Der in Deutschland geborene, als Kind nach Amerika emigrierte Wertheimer, der am Cooper-Union-College in New York bei Josef Breitenbach Photographie studierte und sich eigentlich für Architektur und Design interessierte, ahnte nicht, dass dies der Job seines Lebens werden würde: Der damals 21-jährige Elvis Presley war gerade dabei, in den Olymp der Popmusik aufzusteigen. Der nur vier Jahre ältere Wertheimer folgte Elvis, der später als ‚King of Rock and Roll‘ weltbekannt werden sollte, wie ein Schatten -  er hatte alle Freiheiten, ihm so nahe zu kommen, wie er nur wollte. Selbst wenn der Sänger in schummrigen Garderobefluren sein Charisma an jungen – und eindeutig hingerissenen – Damen erprobte, durfte er die Szenen mit seiner Kamera festhalten. Wertheimer machte damals fast 3000 Aufnahmen, die das Porträt eines Künstlers auf dem Sprung zum Weltruhm zeigen. Unerreicht in ihrer Intimität und Bandbreite verewigen diese Bilder einen jungen Mann, der dabei war, Geschichte zu schreiben. Sie sind gleichzeitig einzigartige Dokumente einer Zeit, in dem Rock and Roll zum Massenphänomen wurde. Der vorliegende großformatige Band kombiniert die faszinierendsten Elvis-Photos aus dem Jahr 1956 mit den legendären Aufnahmen, die Alfred Wertheimer zwei Jahre später machte, als der Star zum Militärdienst nach Deutschland aufbrach. Jedes Kapitel eröffnet mit einem Plakat von Hatch Show Print, einer der ältesten Plakatdruckereien der USA, die in den 1950er-Jahren viele Elvis-Poster produzierte. (vZ)

 

Ernst Scheel
Fotograf 1903 - 1986

256 Seiten, 290 Abbildungen
Dölling und Galitz Verlag
ISBN: 978-3-86218-076-9; 39,90 Euro

Ernst Scheel (1903 – 1986) gilt als einer der herausragenden deutschen Architekturphotographen des 20. Jahrhunderts. Sein Name verbindet sich mit der Avantgarde des Neuen Bauens in den 1920er Jahren. Scheel begriff sich selbst als Vertreter der künstlerischen Moderne. Mit seiner strengen Bildästhetik der Neuen Sachlichkeit stand Scheel anderen berühmten Photographen, wie Albert Renger-Patzsch oder Man Ray, nahe. Vor allem seine Aufnahmen des Werks von Karl Schneider, dem Vorreiter der Hamburger Architekturmoderne, machten ihn national und international bekannt. Lange glaubte man, sein gesamtes Werk sei im Krieg zerstört worden – bis die Tochter Ernst Scheels, Petra Vorreiter, dem Photographiehistoriker Hans Bunge die sensationelle Information gab, dass noch mehrere Tausend Originalabzüge und Glasnegative Scheels existieren. Bunge, ein ehemaliger Kunstlehrer, der sich vornehmlich mit der Wirkungsgeschichte der Moderne, insbesondere der Architektur, dem Design und der Photographie, beschäftigt, widmet sich seit den 1980er Jahren dem Werk des Photographen Ernst Scheel, den er noch persönlich zu seiner Arbeit befragen konnte. Mit Hilfe des nun aufgefundenen Materials ist es ihm nun erstmals möglich, das Schaffen des Photographen Ernst Scheel darzustellen und präzise in den historischen Kontext einzuordnen. Das beweist der neue von Hans Bunge herausgegebene Bildband in eindrucksvoller Weise. (vZ)
(Ausstellung: Freie Akademie der Künste, Hamburg bis 12. Juli)

 

Radikal Modern
Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre

208 Seiten, 245 meist farbigen Abbildungen
Wasmuth Verlag
ISBN 978 3 8030 0792 6; 39,80 Euro

Zerstört im Zweiten Weltkrieg und durch den Mauerbau geteilt, erlebte Berlin in den 1960er-Jahren einen wahrhaften Bauboom. Beflügelt von Aufbruchstimmung und Technikeuphorie entwarfen Städtebauer und Architekten radikal neue Lebensräume für eine moderne Gesellschaft. Oftmals zu Unrecht als inhuman und unansehnlich kritisiert, sind wichtige Zeugnisse dieser Bauepoche heute verschwunden, überformt oder vom Abriss bedroht. Diese Publikation wirft erstmalig einen näheren Blick auf den Entstehungskontext, die formalen Aspekte und internationalen Bezüge der für Ost- und West-Berlin entwickelten Bauten und Visionen. Bis heute prägen Architektur und Städtebau der sechziger Jahre mit das Berliner Stadtbild. In dieser Dekade fielen wesentliche stadtplanerische Entscheidungen, und es entstanden zahlreiche bemerkenswerte, heute gefährdete Architekturen. Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien, die in dieser Publikation dokumentiert sind, verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Ost- und West-Berlin gestellt. Dazu gehören die Bebauungen entlang der ehemaligen Stalinallee, am Alexanderplatz, am Breitscheidplatz oder im Märkischen Viertel. Darüber hinaus wird aufgezeigt, inwieweit die Entwürfe eine internationale Vernetzung einzelner Autoren erkennen lassen oder sich Kenntnisse des internationalen Baugeschehens niederschlagen konnten.
(Ausstellung: Berlinischen Galerie, 29. Mai bis 26. Oktober)

 

Looking to Learn – Learning to Look
25 Jahre Galerie Clairefontaine

230 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Format: 28x23 cm
Herausgegeben von: Maison Moderne, Luxemburg
ISBN 978-99959-33-08-1

Aus Anlass des 25jährigen Bestehens hat die Luxemburger Galerie Clairefontaine in dem großformatigen,  zwischenzeitlich mit dem „German Design Award“ ausgezeichneten Buch ihre bisherigen Aktivitäten und Ausstellungen zusammengefasst. Der Gründungsdirektorin Dr. Marita Ruiter, die die Galerie nach wie vor leitet, ist es gelungen, „mit viel Zeit und Geduld - und bisweilen auch sanftem Druck - viele interessante zeitgenössische Künstler nach Luxemburg zu verpflichten, um hier nicht nur ihre Kunst auszustellen, sondern auch in Vorträgen, Konferenzen oder Workshops uns an ihrer Arbeit, ihren Gedanken und ihrer Einstellung zur Kunst und zum Leben teilnehmen zu lassen und darüber zu diskutieren“ – wie sie in ihrem Vorwort schreibt. Diese Begegnungen wie auch die Arbeiten der vielen ausgestellten Künstler werden in dem Jubiläumsband in Wort und Bild geschildert.

 

Hans Brümmer
Wie funktioniert die Digitalfotografie?

eBook, kostenlos unter www.hansbruemmer.de

Grundlage dieses Buches sind Vorträge und Veröffentlichungen, die in einem Zeitraum von etwa 10 Jahren entstanden. In dieser Zeit setzte sich die Digitalphotographie endgültig durch und die filmbasierte Phototechnik wurde zum Nischenprodukt. Dieses Buch ist keine „Photoschule“ und die Kenntnis der beschriebenen Zusammenhänge ist für die Bedienung digitaler Kameras nicht erforderlich. Die Zielgruppe sind Photographen, welche die technischen Grundlagen verstehen möchten. Der Text entstand im Sinne einer populär-wissenschaftlichen Darstellung. Ziel ist die Erkenntnis: „Ach so geht das“.
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