Dirk Gebhardt - Bertioga

Wolfgang Behnken haelt Laudatio auf Heidi und Hans-Juergen Koch am 19. November in Bonn

Die deutschen Photographen Heidi und Hans-Jürgen Koch werden den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) am 19. November 2011 um 18:00 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn entgegen nehmen.

Die Laudatio hält Wolfgang Behnken, langjähriger Artdirektor des Magazins Stern. Er begründete die bis heute andauernde Zusammenarbeit mit der Illustrierten. Behnken beschreibt als Gründe für den Erfolg des Photographenpaares ihren Hang zum Perfektionismus und zur anderen Sichtweise. Ein Blick, der deutlich zu dem der klassischen Tierphotographen kontrastiert.

„Das Große im Kleinen entdecken, die Kochs zeichnet der zweite Blick aus, das zu sehen, was andere übersehen. Die Kochs haben die Gabe aus grauen Mäusen Stars für sieben Doppelseiten zu gestalten. Geschehen in der hervorragenden Farbgeschichte im Stern über den kleinen Nager. Die Leser haben die Geschichte geliebt, die Jurys haben sie mit Edelmetall überhäuft."

 

Arno Fischer verstorben

Arno Fischer verstorben

Einer der bedeutendsten deutschen Photographen und Dr.-Erich-Salomon-Preisträger von 2000, Prof. Arno Fischer, ist am 13. September, knapp ein Jahr nach seiner Ehefrau und ebenfalls bekannten Photographin Sibylle Bergemann, im Alter von 84 Jahren in Gransee bei Berlin verstorben.

Er wurde am 14. April 1927 in Berlin geboren. Über die Modelltischlerei und die Bildhauerei kam er zur Photographie. 1954 arbeitete er noch als Photolaborant, 1956 wurde er, der nach eigenem Bekunden die Photographie nie gelernt hatte, Assistent und 1971 Oberassistent mit Lehrauftrag für Photographie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Später lehrte er auch in Leipzig und Dortmund.

Bekannt sind vor allem seine Reisephotographie und seine Arbeiten für die DDR Modezeitschrift "Sibylle". Sein schon druckfertiges Buch "Situation Berlin", ein Projekt der Jahre 1953 bis 1960, wurde nach dem Bau der Mauer 1961 nicht produziert. Erst 40 Jahre später wurden die Bilder in einem Bildband veröffentlicht.

 

Heidi und Hans-Juergen Koch erhalten den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2011 der DGPh

                                    Heidi und Hans-Jürgen Koch; Selbstporträt

 

Die deutschen Photographen Heidi und Hans-Jürgen Koch werden mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 19. November 2011um 18:00 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn statt.

Der seit 1971 für "vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik" vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, den großen Photographen der Weimarer Republik, dem der moderne Bildjournalismus starke Anregungen verdankt. Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer Leica M-Kamera mit Namensgravur und wird - als neben dem Kulturpreis höchste Auszeichnung der DGPh - jährlich verliehen.

Mit Heidi und Hans-Jürgen Koch ehrt die DGPh ein Photographenpaar, das 1990 eine der ungewöhnlichsten Karrieren im internationalen Bildjournalismus startete. Ihr Durchbruch lässt sich exakt datieren: Am 25. Januar 1990 erschien das Stern-Heft Nr.5 und darin eine Geschichte über Hausmäuse. Unter dem Titel „Daß uns bloß NIE die Mäuse ausgehen“ präsentierte das Magazin auf 18 Seiten witzige und aufsehenerregende Aufnahmen aus dem Leben des zwiespältig beäugten Mitbewohners der Menschen.  Die Geschichte schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe und das Blatt wurde von positiven Leser-Reaktionen buchstäblich überschwemmt.

Die vollständige Pressemitteilung sowie Bildmaterial zum Download finden Sie hier

Die Deutsche Gesellschaft fuer Photographie wird 60

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie wird 60 - Prof. Quander lobt ihren Einsatz für die Photographie

Während eines Empfangs, den der Kölner Kulturdezernent Prof. Georg Quander am 24. Mai 2011 anlässlich des 60jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) für deren Vorstandsmitglieder im Kölner Museum Ludwig gab, stellte er die Verdienste der DGPh heraus. "Die Deutsche Gesellschaft für Photographie hat an der Entwicklung und Anerkennung der Photographie und besonders auch des Photostandorts Köln in den letzten sechs Jahrzehnten wesentlichen Anteil", so Quander.

Erst seit 150 Jahren ist das Meer definitiv blau

„Auf der Suche nach natürlichen Farben – 150 Jahre Farbphotographie“ - unter diesem Titel veranstalten die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und das Industrie- und Filmmuseums Wolfen (IFM) im Oktober eine Tagung in der ehemaligen Agfa Filmfabrik Wolfen. Anmeldeschluss ist der 28. September 2011.

Vor 150 Jahren, am 17. Mai 1861, hat der schottische Professor James Clerk Maxwell in der Royal Institution of Great Britain in London zum ersten Mal eine Farbaufnahme öffentlich projiziert. Das Jahr 1861 kann somit als Beginn der Farbphotographie angesehen werden, auch wenn ihre allgemeine Verbreitung noch lange auf sich warten ließ. Der Durchbruch der für den Photographen alltäglich einsetzbaren Farbphotographie erfolgte vor 75 Jahren (1936) mit der Einführung der ersten Mehrschichtenfarbfilme von Kodak und Agfa.


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