Maziar Moradi - alibala

Das neue DGPh-Jahrbuch „frame #3“ schließt Lücken

Die im Steidl-Verlag gedruckte, 224 Seiten starke, dritte Ausgabe des DGPh-Jahrbuchs mit dem Titel „frame #3“ ist soeben erschienen. Die Editoren Dr. Adelheid Komenda und Dr. Christoph Schaden konnten namhafte Photofachleute gewinnen, die die Arbeit international bekannter Photographen beschreiben. Der zweite Schwerpunkt Photo / Buch ergänzt und erweitert den photographischen Aspekt um das immer populärer werdende Medium Photobuch. Die erstmalige Bibliographie der Publikationen des MAGNUM-Photographen Martin Parr und die skizzierte Reihe der Veröffentlichungen der DGPh der 50er bis 70er Jahre verleihen „frame #3“ Nachschlage-Charakter und schließen photohistorische Lücken.

Die vollständige Pressemitteilung mit Bildmaterial finden Sie hier.

  

3. Vortragsforum „Photographie – wie geht die Reise weiter?“ während der photokina 2010

Ausführliche Berichte über alle Vorträge zu den Schwerpunktthemen Entwicklung der Aufnahmetechnik, Finishing und Drucktechniken, die während des sehr gut besuchten 3. Vortragsforum „Photographie – wie geht die Reise weiter?“ am 24. September auf der photokina gehalten wurden, finden Sie hier

 

Dr.-Erich-Salomon-Preis 2010 der DGPh an Michael von Graffenried verliehen

September 2010

Im Rahmen der Photokina wurde am 25. September im Kristallsaal der Koelnmesse dem Schweizer Photographen Michael von Graffenried der Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) überreicht.

Michael von Graffenried bei der Preisverleihung der DGPh
Michael von Graffenried während der Preisverleihung ©DGPh

Bürgermeisterin Angela Spizig würdigte in ihrer Begrüßung den Preisträger als einen der eigenständigsten und engagiertesten europäischen Photographen. Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse, hob besonders die langjährige und enge Zusammenarbeit der Koelnmesse und der DGPh hervor.

Die vollständige Pressemitteilung mit Bildmaterial finden Sie hier.

Die Laudatio von Robert Fleck, dem Intendanten der Bundeskunsthalle, der diese vom Krankenbett aus hielt, finden Sie hier.

 

DGPh-Vorstand gewählt

September 2010

Ditmar Schädel neuer Vorsitzender

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung, die traditionell in den photokina-Jahren im Umfeld der Messe in Köln stattfindet, wurde der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) neu gewählt.

Nach vier Jahren im Amt trat der Vorsitzende Prof. Dr. Ulrich Nickel aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an. Aus demselben Grund kandidierte auch der Schatzmeister Ulf Richter nicht mehr. Aus beruflichen Gründen schied Dr. Christoph Schaden aus dem Vorstand aus.

Als neuer Vorsitzender wurde Ditmar Schädel gewählt. Er war bisher Vorsitzender der Sektion Bildung und Weiterbildung. Neuer Schatzmeister ist Gero Furchheim, der bereits seit zwei Jahren dem geschäftsführenden Vorstand in anderer Funktion angehört. Neu gewählt wurden Dr. Angela Matyssek und der bisherige Vorsitzende der Sektion Bild, Michael Ebert.

Die vollständige Pressemitteilung mit Bildmaterial finden Sie hier.

 

Michael von Graffenried erhält Dr.-Erich-Salomon-Preis 2010 der DGPh

  Michael von Graffenried

Der Schweizer Photograph Michael von Graffenried wird mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 25. September 2010 um 18:00 Uhr im Rahmen der photokina statt. Dort wird Michael von Graffenried in der Visual Gallery  auch Arbeiten aus seinem umfangreichen Werk zeigen. Seine Strasseninstallation Rosanna, Astrid, Peter und die anderen wird im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln vom 17. September bis 3. Oktober auf dem Platz vor dem  Museum für Angewandte Kunst in Köln präsentiert. Im Lesesaal des Museums findet am Sonntag, den 26. September um 11:30 Uhr ein Künstlergespräch mit Robert Fleck, dem Intendanten der Bundeskunsthalle und Michael von Graffenried statt.

Der seit 1971 für "vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik" vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, den großen Photographen der Weimarer Republik, dem der moderne Bildjournalismus starke Anregungen verdankt. Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer Leica M-Kamera mit Namensgravur und wird - als neben dem Kulturpreis höchste Auszeichnung der DGPh - jährlich verliehen.

Mit dem 1957 in Bern geborenen Michael von Graffenried ehrt die DGPh einen der eigenständigsten und engagiertesten europäischen Photographen, der seit über 30 Jahren ein konsequenter Grenzgänger des Mediums ist.
Graffenrieds Themenbreite ist außergewöhnlich vielfältig. Die Kriege in Algerien und dem Sudan sind ebenso Wegmarken seines Schaffens wie Naturisten in der Schweiz oder eine amerikanische Kleinstadt.  Auch in der Publikation seiner Arbeit ist Graffenried Vorreiter auf neuen Wegen. Seine Arbeit Cocainelove über ein drogenabhängiges Paar plakatierte er in den großen Schweizer Städten auf Werbeflächen. Diese Aktion wurde als ein Manifest zur Erneuerung des Bildjournalismus aufgenommen.

 Die vollständige Pressemitteilung mit Bildmaterial finden Sie hier.

 

Seiten

Newsfeed der Startseite abonnieren