Lukas Roth

Workshop und Forschungspreisverleihung am 07. Oktober in Berlin

•    DGPh veranstaltet in Berlin einen Workshop „Was wir in den / an den Sozialen Netzwerken finden“

•    Anschließend Verleihung des DGPh Forschungspreises an Dr. Katharina Steidl

Am 7. Oktober 2017 (Beginn: 11:30 Uhr) veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) im Museum für Fotografie, Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, einen Workshop zum Thema „Was wir in den / an den Sozialen Netzwerken finden“.

Der Workshop ist eine Veranstaltung mit jungen Expertinnen und Experten, die sich aus der Perspektive der Photographieforschung, der Medien- und Kulturwissenschaft sowie der künstlerischen Forschung mit photographischen Praktiken in den Sozialen Netzwerken auseinandersetzen. In fünf Beiträgen werden u.a. die Rolle der Photographie bei der prozessualen Modellierung von Identität, der Gebrauch von photographischen Bildern in verschiedenen Kontexten der

future talks: Chancen und Perspektiven

­raw [rɔː] (Substantiv) Rohdateiformat (Fotografie), Das Original
raw [rɔː] (Adjektiv) offen, unverfälscht, unbearbeitet, roh, rau

Symposium der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) auf dem RAW PHOTOFESTIVAL WORPSWEDE

Durch den Paradigmenwechsel zur digitalen Photographie und netzgestützten Kommunikation hat sich das Berufsbild des Photographen grundlegend verändert. Unter dem Motto „future talks“ richtet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) gemeinsam mit dem Team des RAW PHOTOFESTIVAL ein Symposium am 7. Oktober 2017 aus. Renommierte Photographen, Verbands- und PressevertreterInnen sowie ein ausgewiesener Social Media Experte werden die Chancen und Perspektiven im Berufsbild Photographie aufzeigen und diskutieren.

Georg Brückmann, Otto-Steinert-Preisträger 2015 der DGPh, stellt am 25.09.2017 sein ausgezeichnetes Projekt vor

Georg Brückmann, Otto-Steinert-Preisträger 2015 der DGPh, stellt seine Arbeit Das Bauhaus Dessau und die Meisterhäuser im ideellen Bild – Musterhäuser für modernes Wohnen vor

Der als Arbeitsstipendium für die Realisierung einer neuen Arbeit vergebene Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) wurde im Oktober 2015 nach einem langen, mehrstufigen Auswahlprozess von über 140 Bewerbungen an Georg Brückmann vergeben, der die Jury mit seinen bildhaften Konstruktionen der Wirklichkeit und seiner theoretischen und reflexiven Arbeitsweise überzeugte.

Dr. Katharina Steidl erhält den DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr Dr. Katharina Steidl für ihre Dissertation „Am Rande der Fotografie. Eine Medialitätsgeschichte des Fotogramms im 19. Jahrhundert“ zuerkannt.

Die Preisverleihung wird am 7. Oktober 2017 im Rahmen des ersten Symposiums des neu gewählten Vorstands der Sektion Geschichte und Archive stattfinden, einer Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Museum für Fotografie in Berlin.

Die ausführliche Presseinformation finden Sie hier.

John Morris, ein Urgestein des Bildjournalismus, ist verstorben

Wie die Agentur Magnum mitteilt, ist ihr Mitglied, der weltweit wohl wichtigste Photopublizist John Godfrey Morris, am Freitag, dem 28. Juli 2017 in Paris im Alter von 100 Jahren verstorben. Er gehörte zu den wirkmächtigsten Menschen im Bildjournalismus der zweiten Hälfe des 20. Jahrhunderts.

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Photographie wurde John Morris 2003 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh geehrt. In der bewegenden Zeremonie in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim  berichtet er sehr lebhaft und authentisch aus seiner Tätigkeit für das Magazin „Life“ und andere Publikationen. So richtete er 1944 im besetzten Frankreich mehrere Photolabors ein, um die mit der Landung der Alliierten ankommenden Bilder zu entwickeln. Er war Zeitzeuge, als ein großer Teil der Aufnahmen von Robert Capa durch einen Laborfehler zerstört wurde und  war der erste Mensch auf der Erde, der 1969 die Bilder von der Mondlandung aus dem Gerät zur Bildübertragung zu Gesicht bekam. Die unaufgeregte Art, in der Morris von diesen einzigartigen Erlebnissen berichtete, bleibt sicher allen, die dabei waren, im Gedächtnis.

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