Gottfried Jäger, Lochblendenstruktur 3.8.14 F 3.2, 1967, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Gottfried Jäger, Lochblendenstruktur 3.8.14 F 3.2, 1967, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Photograph*in
Gottfried Jäger
Ausstellungsdatum
-
Name der Galerie / Museum / Ausstellungsort
Beschreibung

 

Gottfried Jäger (*1937) zählt zu den wichtigsten Fotografen und Foto-Theoretikern der Nachkriegszeit. Neben Otto Steinert (Essen) und Bernd & Hilla Becher (Düsseldorf) hat Jäger mit seiner ungegenständlichen Fotografie sowie seiner Lehre an der FH Bielefeld Generationen von Fotograf*innen beeinflusst. Bereits in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte er den Begriff der „Generativen Photographie“. Dabei werden ihm die fotografischen Mittel selbst zum Gegenstand, das Medium zum Objekt. Er ist ein „Fotograf der Fotografie“ (B. Stiegler). Eine wichtige Rolle hat der Bielefelder Künstler auch mit seinen theoretischen Schriften zur bildgebenden Fotografie (u.a. im Dialog mit V. Flusser und L. Wiesing) gespielt. Eine Retrospektive seines Werkes ist ein Desiderat des Ausstellungswesens. Die etwa 400 Quadratmeter große Präsentation des Sprengel Museum Hannover wird dies mit einer exemplarischen Auswahl von Werken der wichtigsten Schaffensformen und -Perioden des Künstlers in sechs Räumen leisten.