© Christoph Honig
© Christoph Honig
Eröffnungsdatum
Photograph*in
Christoph Honig
Ausstellungsdatum
-
Name der Galerie / Museum / Ausstellungsort
Beschreibung

Christoph Honig gibt dem traditionsreichen Genre „Blumenstillleben“ eine neue, aktuelle Wendung, indem er die Blumen z.B. in einer entsprechenden Vase und im Übergang von Blumenpracht zum Verwelken fotografiert. Das Ganze inszeniert in einem dunklen, nicht weiter definierten Bildraum und unter dem Einfluss von möglichst wenig Licht.

Der welkende Blumenstrauß in der Vase wird zum nächsten, weiterentwickelten Motiv. Das Zusammenspiel von Blumenform, Vasenform und -farben und inszeniert in einem unbestimmten Raum mit dem sparsamen Licht lenkt die Aufmerksamkeit auf diese eine, besondere Erscheinung von Blume und Vase im Zentrum der Inszenierung. Das Fotografieren wird zur Geste der Beachtung des Alltäglichen, Belanglosen und dennoch unendlich Schönen.

Die innovativen Aspekte der Malerei, die freien Formen, Farbräume, grenzenlosen Fiktionen und abstrakten Konstruktionen zu verbinden mit der technischen Kompetenz und Abbildungsgenauigkeit der Fotografie ist eine lohnende und äußerst spannende Unternehmung, die Christoph Honig sehr fesselt und begeistert. Es ist nicht Ziel, „look a likes“ zu erzeugen und zu fotografieren „wie gemalt“.