Informationen der Sektion "Medizin- und Wissenschaftsphotographie"

Photographie in Medizin & Wissenschaft 14. und 15. Oktober 2016

Fachtagung  „Photographie in Medizin & Wissenschaft“ an der LMU München

Nachts im Museum -

Die Sektion Medizin- und Wissenschafts-photographie hat am Freitag den 14. Oktober 2016 zum „Get Together“ in das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München eingeladen. Die Tagungsteilnehmer wurden empfangen von der Nike von Samothrake, der Venus von Milo, der fliehenden Niobide  und Athleten - aber nur aus Gips. Roy Hessing DGPh, Photograph des Museums, hat eine kleine Ausstellung seiner Photographien / Bewegungsstudien nur für die Tagungsteilnehmer gehängt.

Friedrich M. Schmidt, Mitglied des Vorstandes der DGPh und Sektion Vorsitzender durfte Tagungsteilnehmer aus dem gesamtem Bundesgebiet und aus Wien begrüßen. Die Sektion betrachtet es als besondere Wertschätzung, dass der Bundesinnungsmeister Hans Starosta DGPh aus Düsseldorf angereist war.
Nach der Begrüßung sprach Roy Hessing  DGPh über seine Photos. Bei einem Glas Sekt entwickelten sich erste Gespräche und Kontakte, die dann beim gemeinsamen  Abendessen mit den Referenten im nahegelegenem Park Café fortgesetzt wurden.

Am Samstag, den 15. Oktober wurden die Teilnehmer durch den Vorsitzenden der Sektion und seiner Stellvertreterin Dorothea Scheurlen im Hauptgebäude der Universität München begrüßt und die Tagung mit den Vorträgen gestartet. Bei den Vorträgen wurde versucht ein breites Spektrum der Wissenschaftsphotographie abzudecken. So unterschiedlich wie die Arbeitsbereiche sind auch die Herausforderungen, die an Photographen gestellt werden: ob es darum geht, eine Kamera über einem archäologischen Grabungsfeld schweben zu lassen, aus einem Hubschrauber bei offener Türe Luftaufnahmen zu machen oder die 3-Dimensionalität einer kleinen Figur eines Moriskentänzers heraus zu arbeiten. Ein Aspekt in ihrer Arbeitsweise einte aber die Referenten des Tages: der Aufwand und die Akribie, mit der man sich eines Themas annimmt. Dies wurde auch beim Vortrag der Kollegen der TU  München / Astrid Eckert DGPh und Andreas Heddergott DGPh deutlich: am Beispiel einer Serie mit Einzelporträts aller Professorinnen der TU München wurden die Porträtierten sehr feinfühlig  und authentisch im jeweiligen Arbeitsumfeld inszeniert. Abgerundet wurde die Vortragsreihe durch Vorträge aus dem Bereich der Dermatologie, der Video Produktion in der Chirurgie und neuer Techniken der Lichtmikroskopie.  

Einen Einblick in die Arbeitsweise konnten die Teilnehmer sich in den anschließenden Workshops am Nachmittag zur Museums- und Architekturphotographie verschaffen. Die parallelen  Workshops waren gleich gut  besucht.