Archiv der Sektion "Kunst, Markt und Recht"

Bericht zur Tagung „Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?“

Zur interdisziplinären Tagung „Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?“ am 29. und 30. Juni 2012 in Schloss Wolfsburg

Ditmar Schädel zog im Nachgang ein enthusiastisches Fazit, das wir gerne zitieren: „Die Tagung in Wolfsburg war großartig und ein voller Erfolg. In einer wunderbar anregenden Atmosphäre konnten die Teilnehmer 13 hochkarätige Vorträge und eine intensive Podiumsdiskussion erleben.

Bericht zur Sitzung des Deutschen Kunstrates und des Deutschen Kulturrates (September 2010)

Am 29. September war die DGPh erstmals bei der Sitzung des Deutschen Kunstrats vertreten. Auf Initiative der Sektion Kunst, Markt und Recht und durch die Unterstützung von Birgit Maria Sturm, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Galerien http://www.bvdg.de war die DGPh am 15. Juni 2010 in den Deutschen Kunstrat aufgenommen worden. Birgit Maria Sturm prägte einige Jahre lang die Arbeit des Deutschen Kunstrates als dessen Vorsitzende. Im Sommer diesen Jahres wurden als die beiden Sprecherinnen des  Kunstrates gewählt Dr.

Einladung des Bundesjustizministeriums - Anhörung betroffener Verbände und Interessenvertreter zum Dritten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft

Am 27. September 2010  fand im Gebäude des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung auf Einladung des Bundesjustizministeriums (BMJ) eine Anhörung betroffener Verbände und Interessenvertreter zum Dritten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft zum Thema der kollektiven Rechtewahrnehmung statt.

Die Themen u.a. :  
- Pauschale Vergütung nach §§ 54 ff UrhG - Anpassungsbedarf
- Tarifaufstellung nach § 13a Abs. 1 UrhWG
- Kontrollinstrumente der Verwertungsgesellschaften

Photographische Nachlässe: Herausforderung von nationaler Bedeutung

PHOTONEWS - Zeitung für Fotografie, Nr. 7-8 (Juli/August 2010), Sonderbeilage „Archive und Nachlässe“

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) unterstützt mit Nachdruck alle Initiativen zur Bewahrung und Erschließung photographischer Archive und Bestände. Sie sucht dabei die Abstimmung und Koordination mit Verbänden, Persönlichkeiten sowie wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen. Die Sicherung photographischer Bestände geschieht in Deutschland bisher unkoordiniert und segmentiv.

Inspektion Photomarkt: Van Ham Kunstauktionen Köln

Die zweite Veranstaltung der Reihe „Inspektion Photomarkt“ beschäftigite sich am 13.11.2009 mit Van Ham Kunstauktionen. Als Gesprächspartner und Referentin stand die Photoexpertin des Versteigerers, Anne Ganteführer-Trier, zur Verfügung. Die Kunsthistorikerin betreut die Photoauktionen des Hauses von Beginn an, seit dem Jahr 2000. Für das in kleiner Runde an einem großen Tisch durchgeführte Mini-Seminar mit zehn Teilnehmern hatte sie ausgewählte Einlieferungen für die bevorstehende Auktion mitgebracht.

Zur Diskussion standen:

Inspektion Photomarkt, Zentralarchiv für den internationalen Kunsthandel (ZADIK)

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Inspektion Photomarkt“ machte am 28. August 2009 ein Besuch im Kölner Zentralarchiv für den internationalen Kunsthandel (ZADIK). Dort führte Prof. Dr. Günter Herzog zwölf Mitglieder und damit die maximal mögliche Teilnehmerzahl zwei Stunden in die Aufgaben, Organisation und spezifische Problematik der von ihm geleiteten Institution ein. Als Anschauungsmaterial hatte Herzog eine Fülle von Originalzeugnissen, insbesondere photographischer Art parat gelegt.

Podiumsgespräche im Rahmen der Fotobild Berlin, Mai 2008

In Kooperation mit der Sektion Kunst, Markt und Recht fanden auf der von Dr. Bernd Fechner und der Agentur photomarketing.de organisierten Messe Fotobild 2008 in Berlin am 8. und am 9. Mai 2008 zwei Vorträge statt: Dirk Feldmann, Medienrechtsanwalt und Justiziar der Agentur Freelens, referierte zum Thema “Künstlerische Fotografie und digitale Urherberrechte” und Dr. Ulrich Amelung, Hogan & Hartson Raue L.L.P., Berlin, zum Thema "Das Recht des Sammlers am fotografischen Werk".

Podiumsdiskussion „Photographie und Edition - Sammlerstück, Einstiegsdroge oder Billigprodukt?“, 19. Februar 2006 im Rahmen der Cologne Fine Art

Von drei sehr unterschiedlichen Ansätzen, Photographien zu editieren, das heißt in größerer Anzahl und zu einem erschwinglichen Preisniveau anzubieten, berichteten die drei Referenten der Podiumsveranstaltung „Photographie und Edition: Original, Einstiegsdroge oder Billigprodukt?“, zu der die Sektion Kunst, Markt und Recht der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) eingeladen hatte.

Informationsveranstaltung zur Einführung des Folgerechts für künstlerische Photographie am 6. November 2005 im Rahmen der Fotobild Berlin

Seit 1965 besteht in Deutschland das sogenannte Folgerecht auf Werke der bildenden Kunst. Es bedeutet, dass im Falle eines zweiten Weiterverkaufs eine Kunstwerkes eine prozentuale finanzielle Beteiligung des Wiederverwerters zugunsten des Urhebers abzugeben ist. Bisher war in Deutschland die künstlerische Photographie davon ausgenommen. Zum 1. Januar 2006 soll nun in der gesamten EU die Richtlinie über das Folgerecht zugunsten des Urhebers eines Originales der bildenden Kunst einheitlich umgesetzt werden.

Photographie und Recht, Podiumsveranstaltung, KölnPhoto , 27. Februar 2005

Referenten waren – neben Mitgliedern des Sektionsvorstandes - Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Jurist und Geschäftsführender Vorstand der Verwertungsgesellschaft Bild Kunst, Bonn, und Prof. F.C. Gundlach, Modephotograph, Sammler, Kurator und Gründungsdirektor des Internationalen Hauses für Photographie an den Hamburger Deichtorhallen. Dr. Pfennig referierte anschaulich zum Thema „Auswirkungen der Urheberrechtsreform auf die Photographie“. Zunächst erläuterte er einige grundsätzliche Fakten zum Urheberrecht, Folgerecht und Nutzungsrecht.